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News

(29.10.2018)  Nach der sog. „Gleitenden Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr – Kurzfristprognose Sommer 2018“ werden für den Seegüterumschlag im Zeitraum 2018 bis 2020 im Rahmen einer Stabilisierung des Gesamtumschlags Zuwächse im Containerumschlag prognostiziert.

Zwar sei nach Angaben des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) für das laufende Jahr 2018 mit einem Verlust von -1,1 % zu rechnen, für die beiden Folgejahre 2019 (+0,8%) und 2020 (+0,6%) ergebe sich jedoch bereits wieder ein ansteigender Gesamtumschlag. Die Containerverkehre, die im letzten Jahr einen Rückgang verzeichnet hätten, könnten nach einem Anstieg von 2,9% innerhalb des 1. Quartals 2018 im Jahresverlauf Zuwächse im gleichen Ausmaß erfahren. Insbesondere sei bei den innereuropäischen Verkehren mit einer Zunahme um 10,1% im laufenden Jahr wieder eine deutliche Dynamik bei den Containertransporten zu beobachten. Darüber hinaus steige der deutsche Außenhandel mit China nach wie vor an.

Bei den Massengütern zeichne sich dagegen auf Basis des bisherigen Verlaufs 2018 ein zweistelliger Verlust ab. Das günstige Vorjahresergebnis von Kohle und Rohöl aufgrund von Verschiebungen in der Herkunftsstruktur werde sich 2018 nicht wiederholen. Der Umschlag von Mineralölprodukten werde voraussichtlich ebenfalls sinken und der Baustoffbereich über eine Stagnation nicht hinaus kommen.

Für die Jahre 2019 und 2020 werden in der Gesamtbetrachtung leichte Verbesserungen gegenüber dem laufenden Jahr erwartet. Aufgrund der nochmals erhöhten Dynamik des deutschen Außenhandels werde der Containerverkehr etwas stärker wachsen als 2018. Für den gesamten Massengutbereich signalisieren die Leitdaten einen nur noch leichten Rückgang.

Der Bericht ist auch unter folgenden Link abrufbar: https://www.bag.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Verkehrsprognose/Verkehrsprognose%20Sommer%202018.pdf?__blob=publicationFile

 

(29. August 2018) Im Rahmen eines Abendsempfangs feierte die Vereinigung Lübecker Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. ihren 100. Geburtstag mit über 90 Gästen aus dem Mitgliederkreis, Politik und Verwaltung. Wir gratulieren von dieser Stelle nochmals allen Mitgliedern in Lübeck recht herzlich. 

Pressemitteilungen

(3.10.2018) UNCTAD published the new Review of Maritime Transport. Of cource with the our New ConTex for the Container sector.

https://unctad.org/en/Pages/Publications/Review-of-Maritime-Transport-(Series).aspx 

https://unctad.org/en/pages/PublicationWebflyer.aspx?publicationid=2245 

Am 9. März 1918 - mitten in den Wirren des Ersten Weltkrieges - entschlossen sich die verbliebenen Schiffsmakler aus Altona, Bremen, Danzig, Hamburg, Königsberg, Lübeck Stettin, und Wismar ihre Aktivitäten zu bündeln, um sich Gehör bei der damaligen Reichsregierung zu verschaffen und gründeten den einen eigenen Fachverband. Sie legten damit den Grundstein für die 100-jährige Geschichte des Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. Auch wenn der Beruf des Schiffsmaklers wesentlich älter ist und bereits seit Jahrhunderten Teil der maritimen Branche war, etablierte sich erst mit der Gründung des Zentralverbandes eine landesweite Berufsvertretung, die noch heute - neben den regionalen Vertretungen - aktiv ist.

In den vergangenen 100 Jahren erlebten die Schiffsmakler in allen Bereichen große Veränderungen. Kriege, Wirtschaftskrise und Protektionismus ließen den Außenhandel wiederholt einbrechen oder führten zum Wegfall traditioneller Märkte. Zwei Mal musste in Folge verlorener Kriege völlig neu begonnen werden. Hinzu kamen technische Innovationen, die die Arbeitswelt und die Kommunikation regelmäßig revolutionierten. Gaben der Brief und das Telefon lange die Geschwindigkeit der Kommunikation vor, so ist der sekundenschnelle, elektronische Datenaustausch heute nicht mehr aus dem Berufsalltag wegzudenken. 

 Hierzu erklärt der ZVDS-Vorsitzende Christian Koopmann: „Allem Wandel und Anpassungsdruck zum Trotz sollten wir uns einer Sache stets bewusst sein, Schiffe und Schifffahrt wird es wohl auch noch auf lange Sicht geben. Es gibt daher keinen Grund die Zuversicht grundsätzlich zu verlieren. Es gibt gute Gründe auch weiterhin an die Chancen zu glauben, die der Schifffahrtsstandort Deutschland bietet. Allerdings wird man sich dafür wieder einmal an die neuen Rahmenbedingungen, insbesondere mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung - anpassen müssen.“

Bereits im Mai 1919 erfolgte die Verlegung des Verbandssitzes nach Hamburg und die Umbenennung in den noch heute gültigen Vereinsnamens und am 14. September 1920, die Eintragung des ZVDS unter dem  heute noch verwendeten Namen in das Vereinsregister der Hansestadt Hamburg. Heute ist der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) die nationale Dachorganisation aller in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Schiffsmakler und Schiffsagenten. Insgesamt sind rund 260 Unternehmen im Verband organisiert. Die Mitgliedschaft setzt sich aus Befrachtungsmaklern, An- und Verkaufsmaklern, Klarierungsagenten sowie Linienagenturen zusammen. Insbesondere über die Linienagenturen sind nahezu alle größeren ausländischen Reedereien im ZVDS organisiert, die auch die wesentlichen Kunden der deutschen Häfen darstellen.

Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens wird im Anschluss an die diesjährige Mitgliederversammlung am 18. April 2018 einen Empfang für die Mitglieder und Gäste des Verbandes geben.