Pressemitteilungen

(3.10.2018) UNCTAD published the new Review of Maritime Transport. Of cource with the our New ConTex for the Container sector.

https://unctad.org/en/Pages/Publications/Review-of-Maritime-Transport-(Series).aspx 

https://unctad.org/en/pages/PublicationWebflyer.aspx?publicationid=2245 

Am 9. März 1918 - mitten in den Wirren des Ersten Weltkrieges - entschlossen sich die verbliebenen Schiffsmakler aus Altona, Bremen, Danzig, Hamburg, Königsberg, Lübeck Stettin, und Wismar ihre Aktivitäten zu bündeln, um sich Gehör bei der damaligen Reichsregierung zu verschaffen und gründeten den einen eigenen Fachverband. Sie legten damit den Grundstein für die 100-jährige Geschichte des Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. Auch wenn der Beruf des Schiffsmaklers wesentlich älter ist und bereits seit Jahrhunderten Teil der maritimen Branche war, etablierte sich erst mit der Gründung des Zentralverbandes eine landesweite Berufsvertretung, die noch heute - neben den regionalen Vertretungen - aktiv ist.

In den vergangenen 100 Jahren erlebten die Schiffsmakler in allen Bereichen große Veränderungen. Kriege, Wirtschaftskrise und Protektionismus ließen den Außenhandel wiederholt einbrechen oder führten zum Wegfall traditioneller Märkte. Zwei Mal musste in Folge verlorener Kriege völlig neu begonnen werden. Hinzu kamen technische Innovationen, die die Arbeitswelt und die Kommunikation regelmäßig revolutionierten. Gaben der Brief und das Telefon lange die Geschwindigkeit der Kommunikation vor, so ist der sekundenschnelle, elektronische Datenaustausch heute nicht mehr aus dem Berufsalltag wegzudenken. 

 Hierzu erklärt der ZVDS-Vorsitzende Christian Koopmann: „Allem Wandel und Anpassungsdruck zum Trotz sollten wir uns einer Sache stets bewusst sein, Schiffe und Schifffahrt wird es wohl auch noch auf lange Sicht geben. Es gibt daher keinen Grund die Zuversicht grundsätzlich zu verlieren. Es gibt gute Gründe auch weiterhin an die Chancen zu glauben, die der Schifffahrtsstandort Deutschland bietet. Allerdings wird man sich dafür wieder einmal an die neuen Rahmenbedingungen, insbesondere mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung - anpassen müssen.“

Bereits im Mai 1919 erfolgte die Verlegung des Verbandssitzes nach Hamburg und die Umbenennung in den noch heute gültigen Vereinsnamens und am 14. September 1920, die Eintragung des ZVDS unter dem  heute noch verwendeten Namen in das Vereinsregister der Hansestadt Hamburg. Heute ist der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) die nationale Dachorganisation aller in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Schiffsmakler und Schiffsagenten. Insgesamt sind rund 260 Unternehmen im Verband organisiert. Die Mitgliedschaft setzt sich aus Befrachtungsmaklern, An- und Verkaufsmaklern, Klarierungsagenten sowie Linienagenturen zusammen. Insbesondere über die Linienagenturen sind nahezu alle größeren ausländischen Reedereien im ZVDS organisiert, die auch die wesentlichen Kunden der deutschen Häfen darstellen.

Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens wird im Anschluss an die diesjährige Mitgliederversammlung am 18. April 2018 einen Empfang für die Mitglieder und Gäste des Verbandes geben.

 

(2.3.2018) In diesem Jahr wird es wieder eine Global Liner Konferenz geben. Hierfür sind der 15.-16. Mai 2018 vorgesehen. Eine Kopie der Agenda haben wir beigefügt. Weitere Details zu dieser kostenpflichtigen Veranstaltung sind online unter https://maritime.knect365.com/global-liner-shipping/  zu finden.

Mitglieder der Vereinigung erhalten einen Rabatt von 20%. Interessierte Mitglieder bitten wir, sich diesbezüglich bei der Geschäftsstelle zu melden.

(12.02.2018) Wolfgang Sichermann wird Geschäftsführer des neuen Deutschen Maritimen Zentrums e.V. (DMZ) in Hamburg. 

Der promovierte Schiffbauingenieur war dreizehn Jahre im maritimen F&E-Sektor tätig, in den vergangenen zehn Jahren in leitenden Positionen im Geschäftsbereich Surface Vessels bei thyssenkrupp Marine Systems, zuletzt als Bereichsleiter Produktmanagement. Sichermann hat dort neben der strategischen Produkt- und Technologieplanung die Anbahnung und Durchführung kooperativer Forschungsprojekte verantwortet.

„Wir freuen uns, mit Wolfgang Sichermann einen ausgewiesenen Kenner der maritimen Wirtschaft als Geschäftsführer gewonnen zu haben“, erklärte DMZ-Vorstand Dr. Reinhard Lüken. „Wir haben nun einen weiteren entscheidenden Schritt für die Etablierung des deutschen maritimen Zentrums getan. Das Team wird weiter sukzessive um die nötigen Fachkompetenzen ergänzt, damit das DMZ die breite Palette der maritimen Themenfelder angemessen abdecken kann.“

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann erklärte dazu: „Das Deutsche Maritime Zentrum ist Teil einer umfassenden Zukunftsoffensive für die maritime Branche. Die Bundesregierung stellt für den Aufbau des Deutschen maritimen Zentrums bis 2019 rund 9 Millionen Euro bereit. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des gesamten maritimen Standortes zu fördern und das Know-how sowie die Berufsperspektiven in der maritimen Wirtschaft zu stärken“.

Zum Hintergrund:

Das DMZ war 2017 in Hamburg gegründet worden. Ziel des Vereins ist es, ein branchenübergreifendes Kompetenzzentrum und Think-Tank für den gesamten maritimen Sektor Deutschlands aufzubauen. Die Gründung geht auf die Initiative des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) und der Gewerkschaft IG Metall und einen Beschluss des Deutschen Bundestages zurück. Daneben sind auch der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), der Verband Deutscher Reeder (VDR), der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler (ZVDS) sowie die Länder Hamburg und Niedersachsen und der Bund Gründungsmitglieder.

(7.2.2018) Im Jahr 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1.279,4 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 1.034,6 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Jahr 2017 um 6,3 % und die Importe um 8,3 % höher als im Jahr 2016. Die Exporte und Importe übertrafen im Jahr 2017 die bisherigen Höchstwerte vom Jahr 2016. Damals wurden Waren im Wert von 1.203,8 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 954,9 Milliarden Euro importiert.

(03.01.2018) The competent federal authorities reminded ship owners, operators, masters and persons-in-charge that the annouced speed limit system governing the speed of vessels on the river Elbe would come into operation on January 2, 2018. There will be speed controls from January 2, 2018 (trial phase). Violations will be punished from April 1, 2018. The speed limits are imposed to avoid negative impacts on the environment. For further information please contact your local agent. 

(21. August 2017) Mit großer Freude hat der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) die Entscheidung des internationalen Schiffsmaklerverbands FONASBA aufgenommen, den diesjährigen FONASBA YOUNG SHIP AGENT AWARD 2017 an Herrn Niklas Soltow (SCA Logistics GmbH, Kiel) zu vergeben.

Mit seiner Arbeit „OPPORTUNITIES AND CHALLENGES FOR PORT AGENTS BY THE INCREASING DIGITAL PROGRESS OF THE MARITIME SECTOR“ setzte er sich im Rahmen dieses internationalen Wettbewerbs mit der Frage auseinander, wie die zunehmende Digitalisierung das Arbeitsumfeld des Hafenagenten verändert, und konnte sich damit in der Endrunde gegen Wettbewerber aus Argentinien, Brasilien, Kenia und Kroatien durchsetzen.

Auf Einladung des ZVDS wird Herr Soltow nun im Oktober nach Dubai reisen, wo er im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der FONASBA den Preis persönlich entgegennehmen wird.

(Quelle: SCA Logistics GmbH)

(19.7.2017) Auf der heutigen Gründungsversammlung in Hamburg hat sich das Deutsche Maritime Zentrum e.V. konstituiert. Das Zentrum bezweckt die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des gesamten deutschen maritimen Standortes sowie die Stärkung des Know-hows und der Berufsperspektiven in der maritimen Wirtschaft. Dazu gehört auch die Bearbeitung und Koordinierung von maritimen Querschnittsthemen, die eine branchenübergreifende Betrachtung erfordern.

Die Gründung des Zentrums geht auf die Initiative des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) und der Gewerkschaft IG Metall, die bereits seit einigen Jahren für die Einrichtung einer maritimen Forschungsstelle geworben haben, und einen Beschluss des Deutschen Bundestages zurück. Neben dem VSM sind auch der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS),  der Verband Deutscher Reeder (VDR), der Zentralverband Deutscher Seehafenbetriebe e.V. sowie die Länder Hamburg und Niedersachsen und der Bund Gründungsmitglieder.

Zur Aufgabenstellung des Zentrums zählen die Anregung und Koordinierung von Forschung, Entwicklung und Innovation ebenso wie die Zusammenarbeit und die Unterstützung der maritimen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand in Deutschland branchen- und länderübergreifend.

Als Think-Tank sollen des Weiteren Informationen zu relevanten Markt-, Politik- und Rechtentwicklungen sowie durch öffentlichen Wissenstransfer bereitgestellt werden. Außerdem hat der Verein die Unterstützung bei der Weiterentwicklung nationaler, europäische und internationaler technischer Standards und Normen sowie bei der Entwicklung und Umsetzung von Standards und Normen in der maritimen Branche zum Zweck.

Schließlich soll der maritime Standort durch den Informationsaustausch zwischen Unternehmen der maritimen Branche und der öffentlichen Hand gestärkt und bei der Entwicklung und Umsetzung von Standards für den Klima- und Umweltschutz mitgewirkt werden.

Zur Finanzierung des Zentrums hat der Bundestag im Bundeshaushalt 2017 für die dreijährige Anlaufphase des Deutschen Maritimen Zentrums zunächst insgesamt neun Mio. Euro bereitgestellt.

 

(09.06.2017) Im April 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 101,0 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 83,0 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im April 2017 um 2,9 % niedriger und die Importe um 5,4 % höher als im April 2016. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber dem Vormonat März 2017 um 0,9 % zu, die Importe stiegen um 1,2 %.

(29.03.2017) Die Mitgliederversammlung des Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) steht ganz unter dem Vorzeichen der kommenden Nationalen Maritimen Konferenz. Fehlende Anbindung der Verwaltung ist aus Sicht des ZVDS das größte Hemmnis bei der Digitalisierung.
 
„We are fully booked `till May! - das ist einer der schönsten Sätze der letzten Monate“, freut sich der Vorsitzende des Zentralverbands Deutscher Schiffsmakler e.V., Christian Koopmann, „auch wenn das im Augenblick im Wesentlichen für den Linienbereich und nur für den Containermarkt gilt“. Aber auch in der Trampschifffahrt seien wieder steigende Charterraten zu beobachten. So konnte der von den Schiffsmaklern herausgegebene New ConTex seit Jahresbeginn 47 Punkte zulegen. Koopmann weiter: „Auch wenn es noch dauert, bis wir wieder bei einem auskömmlichen Ratenniveau sind, die Richtung stimmt schon mal und wir hoffen, dass es so weitergeht.“
 
Dementsprechend stand die diesjährige Mitgliederversammlung der ZVDS unter guten Vorzeichen. Gleichwohl dürfe dieses nicht über die Herausforderungen hinweg täuschen, vor denen der Verband und die Mitglieder stehen. Koopmann weiter: „Die schwache Einkommenssituation verführte viele Reeder dazu, auch bei den Kommissionen für Agenten und Maklern sparen zu wollen. Wer aber immer nur den günstigsten Preis sucht, darf sich nicht über mangelnden Service und fehlende Qualität beschweren.“ Es werde daher eine Aufgabe des Verbandes sein, in Einklang mit den internationalen Partnerverbänden dafür zu werben, dass Qualität auch ihren Preis habe – und das gleichermaßen bei Reedern, Maklern und Agenten.
 
Zudem setzte sich der Trend zur Konsolidierung weiter fort. „Auch im letzten Jahr gab es Unternehmenszusammenschlüsse und Pleite, das blieb auch nicht ohne Auswirkungen auf unsere Mitgliederbasis. Daher werden wir uns in diesem Jahr überlegen müssen, wie die zukünftigen Verbandsstrukturen aussehen sollen“, berichtete der ZVDS-Geschäftsführer Dr. Alexander Geisler. „Die Anzahl unsere Mitglieder ist überschaubar, aber die Effektivität unseres Verbandes hat dennoch höchste Priorität“, so Geisler.    
 
War das letzte Jahr noch von der Diskussion um die Entwicklung der Infrastruktur geprägt, so standen die inhaltlichen Debatten dieses Jahr ganz unter dem Vorzeichen der Digitalisierung. „Man mag es mögen oder nicht - die Digitalisierung ist das neue MEGAWORD. Dabei ist dieses Thema eigentlich nicht wirklich neu für uns“, stellte Christian Koopmann klar. Koopmann weiter: „Der elektronische Datenaustausch und der Aufbau digitaler Lieferketten gehören bereits seit Jahren zum Berufsalltag in der maritimen Branche. Unsere Agenturen bilden die Schnittstelle zwischen den globalen Headquarters der Reedereien und den hiesigen Terminals, Spediteuren sowie den Verladern. Gleichwohl hat die Entwicklung durch die neuen technischen Entwicklungen einen erheblichen Schub erfahren.“
 
Kritisiert wurde, dass besonders die Verwaltung bei dieser Entwicklung nicht immer mithalten kann.
 
Hierzu Koopmann: „Leider müssen wir feststellen, dass sich die Verwaltungen nicht mit derselben Geschwindigkeit an die digitalen Veränderungen anpassen, wie unsere Mitgliedsunternehmen. Hier fehlt es teilweise an der Infrastruktur und so manche Landesbehörde nimmt die Meldungen der Schiffe nur in Papierform an, da es an PC´s fehlt. Und auf der deutschen Bucht und auf anderen Seerevieren fehlt es noch an einer für den schnellen Datenaustausch notwendigen Netzabdeckung. Es freut uns daher außerordentlich, dass die Bundesregierung das Thema „Digitalisierung“ zum Leitthema der kommenden Nationalen Maritimen Konferenz gemacht hat und wir hoffen, dass von der Konferenz auch ein Signal an die Verwaltungen und Behörden ausgeht, endlich digital aufzurüsten und sie in die Lage versetzt werden, die vorhandenen Daten zum Wohle aller zu nutzen. Denn mit der Schaffung elektronischer Meldewege soll unserer Meinung nach in erster Linie eine Prozessbeschleunigung und Verfahrensvereinfachung für alle Beteiligten erreicht werden. Eine Arbeits- und Kostenverlagerung von der Verwaltung auf die Wirtschaft darf damit nicht verbunden sein.“
 
Kritisch sehen die Schiffsmakler die „Goldgräberstimmung“, die mit Blick auf die Fördermittel ausgebrochen zu sein scheint. „Es ist schon sehr erstaunlich, wie viele branchenfremde Unternehmen und „Forschungseinrichtungen“ sich aktuell auf dieses für unsere Mitglieder nicht völlig neue Thema stürzen. Es ist ein natürliches, betriebswirtschaftliches Interesse unserer Mitgliedsunternehmen, die Vorteile zu nutzen, die sich aus der Digitalisierung ergeben, und diese Entwicklung darf nun nicht zu einem Selbstbedienungsshop für Beratungsunternehmen werden. Daher sollte der Fördergeber aus unserer Sicht auf dem bewährten IST-Zustand aufsetzen. So können Fehlinvestitionen und Doppelförderungen vermieden werden.“
 
Zumindest personell besteht bei dem ZVDS kein Engpass. Nach Ablauf seiner regulären Amtszeit wurde Jan Wollschläger (Frachtcontor Junge & Co. GmbH, Wilhelmshaven) als Vertreter der Vereinigung Wilhelmshavener Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. erneut in den Vorstand gewählt.
 
Als Gastredner im Rahmen des traditionellen Abendessens sprach vor rd. 100 Teilnehmern Herr Achim Wehrmann (Bundesministerium für Verkehre und digitale Infrastruktur), der einen Ausblick auf die kommende Nationale Maritime Konferenz sowie die geplante Maßnahmen zur Förderung der Digitalisierung der maritimen Branche gab.
 
Bereits einige Stunden zuvor trafen sich die Mitglieder der Vereinigung Hamburger Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. (VHSS) zu ihrer Mitgliederversammlung und berieten sich über die aktuellen Themen. In diesem Zusammenhang wiederholte der VHSS-Vorsitzende seine Kritik an den Umweltverbänden. Koopmann abschließend: „Auch wenn wir leider immer noch nicht die Fahrrinnenanpassung beginnen können, so gilt es doch festzuhalten, dass der NABU und der BUND das Verfahren verloren haben. Sie wurde von dem Bundesverwaltungsgericht letztlich abgewiesen. Es wäre daher nicht nur fair und anständig dieses endlich zu akzeptieren, sondern auch ein Ausdruck rechtstaatlichen Denkens. Es ist nicht ehrenrührig in einem Rechtsstreit zu unterliegen - es wird nur peinlich, wenn man sich partout weigert, dieses Ergebnis anzuerkennen, weil es nicht in die eigene Ideologie passt.“ Aus Sicht der VHSS sollten sich die Verbände konstruktiv in die Pläne zur Planergänzung einbringen, aber nicht wieder versuchen, über diesen Umweg das Gesamtprojekt zu torpedieren.   
 
Und auch der VHSS-Vorstand erhielt Verstärkung. So wurde mit großer Mehrheit Herr Boris Wehmann (MSC Germany S.A. & Co. KG) als neuer Beisitzer gewählt

(3.3.2017) Das gesetzliche Regelwerk für die Seeschifffahrt macht die EU zu einem attraktiven Standort für Reeder. Aber: Für das weitere Wachstum des Sektors sei es unabdingbar, dass die Union ihre Politik an die globale Orientierung der Seeschifffahrt anpasst. Nur so lasse sich auf Dauer die internationale Konkurrenzfähigkeit der heimischen Schiffseigner stärken. Das ist die Quintessenz einer 60-seitigen Expertise der Beratungsfirma Monitor Deloitte mit dem Titel „Wettbewerbsstudie der EU-Schifffahrt“.

Auftraggeber ist der europäische Reederverband  (ECSA), der die Untersuchung während der Europäischen Schifffahrtswoche in Brüssel vorlegte. ECSA will mit den im Vergleich zu fünf anderen wichtigen Schifffahrtsstandorten ermittelten Resultaten die Überarbeitung der maritimen EU-Strategie beeinflussen.

Generell habe die EU einen Rahmen, der die EU-Schifffahrtsunternehmen international durchaus konkurrenzfähig macht. Aber auf einigen Feldern sorge das Regelwerk für eine geringere Wettbewerbskompetenz als die Forscher sie in Singapur, Hong Kong, Dubai, Shanghai oder Vancouver ermittelt haben. ECSA fordert daher unter anderem und verkürzt dargestellt mehr Flexibilität bei den Beihilferegelungen sowie mildere Regeln für das Führen einer EU-Flagge. Die aktuellen gesetzlichen Vorgaben bindet die Tonnagesteuer an die Flagge und beschränken damit nach Ansicht der Analysten die operationelle Freiheit der Reeder. Und sie beschleunigen deren Tendenz, ihre Schiffe unter den Flaggen von Steuerparadiesen fahren zu lassen. Das bedeute negative Folgen für die heimatlichen Volkswirtschaften.

Für die weiteren Einzelheiten der Studie verweisen wir auf den Anhang. Die Studie steht auch auf der Homepage des europäischen Reederverbands zum Download bereit:

http://www.ecsa.eu/9-latest-news/300-eu-shipping-policy-is-solid-but-needs-a-stronger-global-orientation-to-sustain-further-growth

 

Das Bundeskabinett hat den „5. Bericht über die Entwicklung und Zukunftsperspektiven der maritimen Wirtschaft in Deutschland“ verabschiedet. Der Bericht gibt zwei Monate vor der 10. Nationalen Maritimen Konferenz (NMK) am 4. April 2017 in Hamburg einen Überblick über die Lage der Branche und die Maßnahmen der Bundesregierung in den Bereichen Seeschifffahrt und Häfen, Schiffbau und Meerestechnik, Offshore-Windindustrie sowie Meeresforschung. 

http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/M-O/maritimer-bericht.pdf?__blob=publicationFile&v=10

(9.1.17) FONASBA and BIMCO are pleased to announce the launch of a new Agency Appointment Agreement document. This new form, which is based on BIMCO’s tried and tested box layout, provides a simple yet clear and effective means of confirming the details of an agency agreement for an individual or short series of port calls. Many agency appointments are agreed on the basis of a telephone conversation or simple exchange of emails and this new form formalises that exchange by clearly setting out the details of both parties, the basis of the remuneration and, importantly, stating the responsibilities and obligations of the parties to the agreement.

The agreement was drafted over a period of some eight months by a small group comprising senior members of FONASBA and BIMCO. After completion, the document was presented to, and approved by FONASBA’s Council at its London Annual Meeting in October 2016 and BIMCO’s Documentary Committee at its meeting in Copenhagen the following month. With the formal approval of both organisations, the document is now ready for use by ship owners, ship operators and ship agents worldwide. It can be obtained from FONASBA’s website (www.fonasba.com/documentation) or through BIMCO’s IDEA system (https://www.bimco.org/Contracts-and-clauses/IDEA).

John Foord FICS, chairperson of FONASBA’s drafting group (and now the Federation’s President) said that the new form would bring clarity and certainty to the process of appointing agents and ensure that both parties are fully aware of their responsibilities and obligations. He said FONASBA would be urging its national associations to encourage the widest possible use of the new form amongst their member companies.

Han van Blanken, chairperson of the BIMCO team said "Our objective was to devise a comprehensive, but easily understood, framework contract for use when making port agency appointments, particularly in bulk and tramp trades. I am pleased to say that working with an experienced group of shipping professionals we have achieved that aim and I have every confidence that the new contract will quickly be accepted as the industry standard." BIMCO and FONASBA will be joinly presenting a webniar on the new Agency Appointment Agreement on the 20th February.

(08.12.16) Der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. gratuliert Frau Lena Postel, die am am 5. Dezember 2016 als beste deutsche Prüfungsteilnehmerin im Ausbildungsberuf „Schifffahrtskauffrau – Fachbereich Trampfahrt“ in Berlin auf der Nationalen Bestenehrung vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V. ausgezeichnet wurde.

Die Glückwünsche gelten gleichermaßen dem Ausbildungsbetrieb, der Brunsbüttel Ports GmbH. Wir wünschen Frau Postel auf diesem Weg als Gute und viel Erfolg für den weiteren Lebensweg.

(24.8.16) Der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) bedankt sich bei Herrn Clint Mark Pantel (CMA CGM (Deutschland) GmbH), der es mit einem qualitativ hochwertigen Beitrag als einziger deutscher Teilnehmer in die Endausscheidung beim FONASBA YOUNG SHIP / BROKER AWARD 2016 schaffte. Herr Pantel hat damit die deutsche Maklerschaft in diesem internationalen Wettbewerb würdig vertreten. Mit seiner Arbeit „IN-LAND CONTAINER TERMINALS (DRY PORTS) - An option to reduce the intermodal congestion in the Port of Hamburg?“ setzte er sich mit der Frage auseinander, wie die vorhandene Infrastruktur im Hamburg Hafen optimal genutzt werden kann. Dabei untersuchte Herr Pantel die Bedeutung von Inlandterminals zur Entlastung der Straßeninfrastruktur sowie zur Erhöhung der Produktivität des Hafens durch die Güterverlagerung von der Straße auf die Schiene und auf Bargen.

Der FONASBA Young Ship Agent / Broker Award war im Jahr 2015 vom internationalen Schiffsmaklerverband FONABSA zusammen mit der BIMCO und ITIC gestiftet worden, um junge Agenten / Broker zu motivieren, sich im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten mit der Rolle des Schiffsmaklers im Zusammenhang mit aktuellen maritimen Themen auseinanderzusetzen.

Leider kann es letztlich nur einen Gewinner geben. Und in diesem Jahr geht der Award nach Australien. Nach Durchsicht der eingereichten Arbeiten erklärte die Auswahlkommission Herrn Tim Polson (Asiaworld Shipping of Australia) zum Sieger des Wettbewerbs, dessen Arbeit den Titel: „The Role of the Shipbroker in the Break-Bulk, Multipurpose & Heavy-Lift Sector“ trägt.

(23.5.16) The MSC agreed that while there should be no delay in the implementation of the SOLAS requirements, it would be beneficial if Administrations and port State control authorities could take a “practical and pragmatic approach” when enforcing them, for a period of three months immediately following 1 July 2016. This would help ensure that containers that are loaded before 1 July 2016, but transhipped on or after 1 July 2016, reach their final port of discharge without a verified gross mass and it would provide flexibility, for three months immediately after 1 July 2016, to all the stakeholders in containerized transport to refine, if necessary, procedures (e.g. updated software) for documenting, communicating and sharing electronic verified gross mass data.

Notwithstanding the above, the MSC emphasized that the stability and safe operation of ships, including the safe packing, handling and transport of containers, is not limited to the provision and use of VGM information and is also covered by a number of SOLAS regulations, including SOLAS regulations VI/2.1, VI/2.2 and VI/2.3, and other IMO instruments, amongst others.

MSC.1/Circ.1548 will shortly be available to download from the IMO website: www.imo.org 

(19. April 2016) Um auch in Zukunft international wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht die maritime Wirtschaft mehr Investitionen in Digitalisierung, Umweltschutz und Infrastruktur. Diese Anstrengungen zur gemeinsamen Stärkung des maritimen Standorts Deutschland forderten übereinstimmend die Redner aus Politik und maritimer Wirtschaft beim 5. Hamburger Schifffahrtsdialog in der Handelskammer.

Handelskammerpräses Fritz Horst Melsheimer hat das schleppende Genehmigungsverfahren für die Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe erneut kritisiert. „Dauer, Intensität und juristische Komplikationen dieses für die weitere Entwicklung Hamburgs maßgeblichen Verfahrens lassen mich zuweilen an der Zukunftsfähigkeit unseres Landes zweifeln“, sagte Melsheimer beim 5. Hamburger Schifffahrtsdialog vor 350 Teilnehmern im Alber-Schäfer-Saal. Er verwies darauf, dass das gesamte Verfahren seit der Antragstellung Hamburgs an den Bund fast 15 Jahre dauere, es über 7.000 Einwendungen und Stellungnahmen gegeben habe, und der Planfeststellungsbeschluss 2.600 Seiten umfasse.

Optimistischer äußerte sich der Präses mit Blick auf den neuen Bundesverkehrswegeplan über die Hinterlandanbindung des Hamburger Hafens. Für den Hafen wichtige Verkehrsprojekte wie die A1, die A7 und die A26 Ost – die frühere Hafenquerspange – seien in die höchste Bedarfskategorie aufgenommen worden. Nachbesserungsbedarf sieht er dagegen bei einigen Schienenprojekten: Die Y-Trasse, also die Neubautrasse Hannover-Hamburg-Bremen sei „leichtfertig dem vermeintlichen Mehrheitswillen in Niedersachsen geopfert“ worden. Neben einem raschen Ausbau der Bestandsstrecken, dem sogenannten neuen „Alpha-E“, sollte eine Option auf spätere Kapazitätserweiterungen in Nord-Süd-Richtung nicht aufgegeben werden.

Alfred Hartmann, Präsident des Verbands Deutscher Reeder (VDR) sagte zur Situation der Branche: „Schifffahrt hat in Deutschland nur dann eine Perspektive, wenn wir im internationalen Wettbewerb mithalten können. Der Standort wird weiter maritimes Know-how verlieren, solange die Reeder ihre Schiffe unter deutscher Flagge nicht konkurrenzfähig betreiben können. Die auf den Weg gebrachten Maßnahmen müssen so schnell wie möglich in Kraft treten, damit sie auch Wirkung entfalten können. Neue Chancen eröffnet die Digitalisierung: Schiffsbetrieb und Management werden jetzt smart und noch effizienter. Das effizienteste Transportmittel haben wir ohnehin, aber wir wollen noch sauberer werden. Eine wirksame öffentliche Förderung wäre die entscheidende Starthilfe, um schadstoffarmem Flüssiggas als Brennstoff für Schiffe zum Durchbruch zu verhelfen.“

Christian C. Koopmann, Vorsitzender des Zentralverbandes Deutscher Schiffsmakler, betonte, dass die Digitalisierung bereits jetzt sämtliche Bereiche der Branchen durchziehe, positiv wie negativ. "Bei allen positiven Effekten, die die Digitalisierung mit sich bringt, müssen wir aber leider auch feststellen, dass gerade auf diesem Weg den Maklern und Agenten immer mehr Meldepflichten auferlegt werden. Dies macht aber nur Sinn, wenn auch die Verwaltungsseite über eine leistungsfähige und effiziente IT-Struktur verfügt. Davon sind wir in der Praxis leider noch in vielen Fällen weit entfernt. Und dieses Defizit führt zu Mehrarbeiten und höheren Kosten.“ Es bleibe zu hoffen, dass man auch in Deutschland dazu gelernt habe und neue digitale Meldepflichten erst eingeführt würden, wenn auch die Verwaltungsseite über den notwendigen technischen und rechtlichen Rahmen verfüge.

Wirtschaftssenator Frank Horch nahm Bezug auf das im letzten Monat veröffentlichte Gutachten „Schifffahrtsstandort Hamburg: Stärken, Herausforderungen und Zukunftspotentiale“: „Eine wesentliche Stärke des Schifffahrtsstandorts ist, dass in allen relevanten Segmenten der Seeschifffahrt eine große Vielfalt und Dichte an Unternehmen besteht, die über hervorragendes Know-how verfügen. Das zeichnet den Hamburger Standort aus und macht ihn so attraktiv. Im weltweiten Vergleich von Schifffahrtsstandorten belegt Hamburg knapp hinter Singapur den 2. Rang. Dies ist ein beeindruckendes Ergebnis. Damit wir diese Position auch in Zukunft halten, bedarf es erheblicher Anstrengungen aller Akteure.“

Der Hamburger Schifffahrtsdialog wurde 2012 erstmals von der Handelskammer Hamburg durchgeführt. Mittlerweile findet die Veranstaltung zum fünften Mal statt und zwar in Kooperation mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Verband Deutscher Reeder sowie dem Zentralverband der deutschen Schiffsmakler. Anlass für die jährliche Veranstaltungsreihe war die Wirtschafts- und Schifffahrtskrise sowie die damit verbundene Krise in der Schiffsfinanzierung.

(6.4.16) Die Mitgliederversammlung des Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) begrüßt den neuen Bundesverkehrswegeplan und fordert dessen zeitnahe Umsetzung. Fehlende Investitionen in die Infrastruktur sind aus Sicht des ZVDS das größte Wachstumshemmnis

„Der Erhalt und der Ausbau der seewärtigen Zufahrten sowie der Hinterlandanbindungen sind für die deutschen Hafenstandorte ein echtes Marktbedürfnis. Kommt es hier zu weiteren Verzögerungen, ist der Wettbewerb zu den Südhäfen und Osthäfen kaum noch zu gewinnen“, so fasst der ZVDS-Vorsitzende, Christian Koopmann, die gegenwärtige Lage in seiner Begrüßungsrede anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung des Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. in Hamburg zusammen. Daher begrüßt der ZVDS die Vorlage des Bundesverkehrswegeplans auch ausdrücklich.

Koopmann weiter: „Nun sind die erforderlichen Haushaltsmittel vorhanden und der politische Wille ist da. Allerdings fehlt es sowohl auf der Bundesebene als auch in vielen Ländern an den erforderlichen personellen Planungskapazitäten und hier liegt auch der eigentliche Engpass. Keinesfalls darf der Bund fehlende Planungskapazitäten als Ausrede dafür nutzen, dass keine Mittel abgerufen werden. Vielmehr sollte der Bund im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür sorgen, dass die notwendigen perso-nellen und technischen Kapazitäten vorhanden sind.“

Aber nicht nur die schleppende Entwicklung der Infrastruktur bereitet den Schiffsmaklern Sorge, son-dern auch die weiterhin schwachen Charter- und Ratenniveaus. Koopmann abschließend: „Leider blieben diese Veränderungen auch für uns Makler und Agenten nicht ohne ernsthafte Folge. Sinkende Frachten und Raten drücken nicht nur auf die Margen unserer Mitglieder, sondern brachten so manches Geschäftsmodell ins Wanken. Geschäftsaufgaben und Unternehmenszusammenschlüsse waren vielfach die Folge. Und mit Blick auf die weiterhin wachsende Weltflotte ist auch nicht mit einem baldigen Ende dieser Entwicklung zu rechnen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Zeit der Markt-konsolidierung noch ein wenig anhalten wird.“

Zumindest personell besteht bei dem ZVDS kein Engpass. Nach den turnusgemäßen Wahlen besteht der Vorstand des Verbands für die kommende, dreijährige Legislaturperiode aus folgenden Mitgliedern: Christian Koopmann  (Vorsitzender), Jens B. Knudsen (stellv. Vorsitzender), Herbert BIbow (Schatzmeister), Torsten Meinke (Beisitzer) und Jan Wollschläger (Beisitzer)

Als Gastredner sprach der künftige Präsident  der Federation of National Associations of Shipbrokers and Agents (FONASBA), des weltweiten Maklerverbandes, John Foord, vor den rd. 100 Teilnehmern im Rahmen des traditionellen Abendessens mit Gästen. In seiner Rede skizzierte er die Herausforde-rungen, denen sich die Agenten und Makler derzeit weltweit ausgesetzt sehen. Zudem sprach er über seine Erwartungen an das anstehende Referendum der britischen Bevölkerung zum Verbleib in der Europäischen Union.

Bereits einige Stunden zuvor trafen sich die Mitglieder der Vereinigung Hamburger Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. (VHSS) zu ihrer Mitgliederversammlung und berieten sich über die aktuellen Themen. In diesem Zusammenhang kritisierte der Verband auch die lückenhafte IT-Infrastruktur auf der Verwaltungsseite. Hierzu Koopmann abschließen: „Leider müssen wir feststellen, dass den Maklern und Agenten immer mehr Meldepflichten auferlegt werden, die auf dem digitalen Wege zu erfüllen sind. Diese macht aber nur Sinn, wenn auch die Verwaltungsseite über eine leistungsfähige und effiziente IT-Struktur verfügt. Davon sind wir in der Praxis leider noch in vielen Fällen weit entfernt. Und dieses Defizit führt zu Mehrarbeiten und höheren Kosten. Es bleibt zu hoffen, dass man auch in Deutschland dazu gelernt hat und neue digitale Meldepflichten erst eingeführt werden, wenn auch die Verwaltungsseite über den notwendigen technischen und rechtlichen Rahmen verfügt.“

 

FONASBA Launches 2016 Container Weighing Survey Update. The results of the March 2016 update of the Container Weighing Survey are now available for download here.

https://www.fonasba.com/member-survey

(18.3.2016) Der Bundesverkehrsminister hat am Mittwoch den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 vorgestellt. Dieser stellt das wichtigste Instrument der Verkehrsinfrastrukturplanung des Bundes für die kommenden 10 bis 15 Jahre dar. Er betrachtet dabei sowohl die Bestandsnetze als auch Aus- und Neubauprojekte auf Straße, Schiene und Wasserstraße.

Insgesamt ist ein Gesamtvolumen von rd. 264,5 Mrd. € vorgesehen. Davon sollen bis 2030 rd. 141,6 Mrd. € in den Erhalt der Bestandsnetze fließen. Für Aus- und Neubauprojekte sind rd. 94,7 Mrd. € vorgesehen.

Der Plan wurde auf der Webpage www.bmvi.de der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Interessierte Personen und Verbände können nun hierzu innerhalb der nächsten sechs Wochen Stellung nehmen.

Der ZVDS hat den BVWP begleitet und begrüßt die Ergebnisse ausdrücklich. Besonders erfreulich ist, dass neben den bekannten größeren Bauvorhaben, z.B. die Ertüchtigung des NOK und den Fahrrinnenanpassungen auf der Elbe, Rhein und Weser, auch die „kleineren“ Maßnahmen, wie der Ausbau der seewärtigen Zufahrten zu den Häfen Emden, Rostock und Wismar sowie die Ertüchtigung des Elbe-Lübeck-Kanals, Berücksichtigung fanden. Besonders für diese hatte sich der ZVDS in seinen Stellungnahmen stark gemacht, um das Transportsystem Schiff gegenüber dem LKW im Kurzstreckenseeverkehr zu stärken.

Nun sind die erforderlichen Haushaltsmittel vorhanden und der politische Wille ist da. Aller-dings fehlt es sowohl auf der Bundesebene als auch in vielen Ländern an den erforderlichen personellen Planungskapazitäten und hier liegt auch der eigentliche Engpass. Zudem bedeutet die Aufnahme eines Projektes keine Privilegierung im Hinblick auf die Beurteilung seiner Auswirkungen auf die Umwelt bezüglich möglicher Emissionen, z.B. Lärm. Daher sind auch zukünftig Verzögerungen aufgrund von Einwendungen sowie Klagen von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen gegen einzelne Bauvorhaben zu erwarten. Zusammengefasst lässt sich sagen, der neue Bundesverkehrswegeplan stellt einen wichtigen Meilenstein für den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur dar, eine Beschleunigung ist damit noch nicht verbunden.

Der internationale Maklerverband FONASBA hat die internationale Schifffahrtsorganisation FONASBA über die SOLAS-Vorgaben zum „Verifizierten Bruttogewicht von Containern“ informiert. Mittels des beigefügten Links kann auf eine Übersicht über die Maßnahmen in den verschiedenen Vertragsstaaten zugegriffen werden. Diese Übersicht gibt noch den Stand zu Beginn des Jahres wieder, wird aber zeitnah aktualisiert. https://www.fonasba.com/member-survey

FONASBA is pleased to announce the publication of an eBook containing all the entries for the 2015 Young Ship Agent and Ship Broker Award.

The impressive publication includes all seven entries for the inaugural award as well as introductions from the President, Glen Gordon Findlay, the Vice President for Education Capt. Jakov Karmeli? and Award Review Committee Chairman Gunnar J. Heinonen. Both award sponsors, ITIC and BIMCO, are also represented. Details of how to enter the 2016 Award are also provided.

Writing in his introduction, Glen Gordon Findlay said “Reading the papers also demonstrates the passion that our younger members have for our industry and their concern that whatever the future influences there are on it, the ship agent and ship broker will continue to play a vital role in the effective and efficient movement of goods by sea. With this level of commitment and enthusiasm being shown by our younger members, we can be confident that our profession is in safe hands for many years to come”.

A copy of the eBook can be downloaded here:  https://www.fonasba.com/young-agentbroker-award            

Nach dem Erfolg des ersten Wettbewerbs hat der internationale Maklerverband FONASBA auch für das Jahr 2016 gemeinsam mit der BIMCO und der ITIC den YOUNG SHIPBROKER/AGENT AWARD 2016 ausgelobt. Gesucht wird die beste schriftliche Arbeit, in der sich der Autor mit der Arbeit bzw. der Rolle des Maklers bzw. des Agenten in der maritimen Welt beschäftigt. Der Gewinner erhält einen Geldpreis in Höhe von 500 EUR. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen des Annual Meeting im Oktober 2016 in London. Weitere Details im Anhang. Die Teilnahmekritierien können unter folgendem Link heruntergeladen werden. 

https://www.fonasba.com/wp-content/uploads/2015/11/YOUNG-SHIP-AGENT-BROKER-AWARD-2016-CRITERIA.pdf

Hamburg, 8. Oktober 2015. Ausgangspunkt aller unternehmerischen Tätigkeiten im maritimen Sektor ist der Transport von Gütern und Menschen. Mit der fortschreitenden Globalisierung der Märkte hat der internationale Transport über See in den vergangenen Jahrzehnten enorm zugenommen und ist auch trotz der Krise weiter gewachsen. Technische Änderungen wie die Containerisierung haben den Warentransport noch effizienter gemacht. Oder anders ausgedrückt: Das Bedürfnis, möglichst schnell, kostengünstig und umweltschonend zu transportieren, hat sich zu einer Triebfeder für die technische Entwicklung in der Schifffahrt, im Schiffbau und in den Häfen entwickelt.  

Dabei kommt den See- und Binnenhäfen eine Schlüsselfunktion für die gesamte Transportkette zu, sind sie doch Knotenpunkte für die Warenströme von und nach Deutschland und bilden somit für die hiesige Volkswirtschaft das Tor zur Welt. Somit überrascht es auch nicht, dass rund zwei Drittel des deutschen Außenhandels über deutsche Seehäfen abgewickelt wird.  

Optimierte Zufahrten zu den Binnen- und Seehäfen sowie leistungsfähige Hafenhinterlandanbindungen sämtlicher Verkehrsträger sind daher entscheidend, um die steigenden Umschlagsmengen und die deutlich größeren Schiffskapazitäten zu bewältigen. Gerade die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist auf ein effizientes Verkehrsnetz, das die maritimen und landseitigen Verkehrsträger vollumfänglich einbezieht, angewiesen.

Die Verbände begrüßen ausdrücklich die Ankündigung einer Maritimen Strategie und fordern eine besondere Berücksichtigung der Logistik in dieser Gesamtstrategie. Aus Sicht der Verbände ist die Basis dafür ein umfassendes Nationales Hafenkonzept, das den Infrastrukturausbau, die Technologieförderung für die maritime Logistik, die Vereinfachung der administrativen Prozesse und eine faire, den Wettbewerb nicht verzerrende EU-Politik in den Mittelpunkt rückt. Die Verbände regen zudem an, dass die Maritime Strategie in enger inhaltlicher und zeitlicher Abstimmung mit dem Nationalen Hafenkonzept erarbeitet wird, welches auch ein wichtiger Bestandteil des Aktionsplans Güterverkehr und Logistik der Bundesregierung wird.

Aus Sicht der Verbände sollte die Maritime Strategie unter anderem folgende Ziele berücksichtigen:  

    • Die zügige Fertigstellung und Umsetzung des Nationalen Hafenkonzepts für die See- und Binnenhäfen.
    • Den prioritären Ausbau der see- und flusswärtigen Hafenzufahrten sowie Hinterlandanbindungen per Eisenbahn, Straße und Binnenwasserstraße, auch mittels einer vorrangigen Behandlung innerhalb des Bundesverkehrswegeplans 2015. Die dafür notwendige Finanzierungsgrundlage muss  dauerhaft im Bundeshaushalt abgebildet werden.
    • Die Förderung des Kurzstreckenseeverkehrs auf der Grundlage des Beschlusses des Rates der EU vom 7. Mai 2014 (sog. Athener Erklärung).
    • Die Schaffung der für die Ertüchtigung sowie den Ausbau der Infrastruktur erforderlichen Planungskapazitäten in der Verwaltung sowie die Beschleunigung der damit einhergehenden Prozesse.
    • Die Entwicklung der dritten Auflage des Förderprogramms für „Innovative Seehafentechnologien“ (ISETEC III) zur Stärkung der deutschen Binnen- und Seehäfen und der Anbindung an die Logistik- und Wirtschaftszentren.• Aufbau und Gewährleistung einer leistungsfähigen IT-Struktur auf der Verwaltungsseite – auch zur Beschleunigung und Straffung von administrativen Prozessen – sowie die Förderung der Vereinheitlichung von Datenformaten zwecks Verbesserung des Datenaustauschs in den Logistikketten.• Die verstärkte Verwendung der englischen Sprache für die Lotsberatung von Seeschiffen sowie bei der Abwicklung der administrativen Prozesse, z. B. mit dem Zoll.• Die Schaffung gleicher Rahmenbedingungen bei der nationalen Umsetzung von EU-Vorgaben (z. B. das Erhebungsverfahren zur Einfuhrumsatzsteuer oder Umsetzung des neuen Unionszollkodex), um Nachteile für deutsche Standorte zu vermeiden.• Die vereinfachte Schaffung von weiteren Logistikflächen, z. B. im Zuge der Neugestaltung des Raumordnungsgesetzes sowie die Schaffung einer Infrastruktur zum Bunkern von LNG. • Die Gewährleistung von einheitlichen Wettbewerbsbedingungen zwischen den europäischen Häfen, unter Beibehaltung der notwendigen nationalen Handlungsspielräume.• Die Vermeidung von legislativen Alleingängen, insbesondere im Umweltbereich, z.B. bei den SECA-Gebieten, sowie die stärkere Betonung von einheitlichen Standards auf internationaler Ebene.

Im Hinblick auf die vom maritimen Koordinator der Bundesregierung Uwe Beckmeyer vorgestellten Branchenforen und die Nationale Maritime Konferenz erklären die maritimen Verbände ZVDS, ZDS, VDKS VSM und VDR:


Die maritime Wirtschaft in Deutschland ist gut aufgestellt und leistet einen wichtigen Beitrag zu Wohlstand und hochkarätiger Beschäftigung in ganz Deutschland. Gemeinsam mit der deutschen Politik muss es gelingen, die Wettbewerbsbedingungen für alle Teile der maritimen Wirtschaft am Standort Deutschland dauerhaft zu stärken und auszubauen.

Dazu ist es insbesondere erforderlich:


Das maritime Expertenwissen für die gesamte maritime Wirtschaft zu sichern und fortzuentwickeln
Unser wichtigster Wettbewerbsvorteil sind der Wissensschatz und die Kompetenzen unserer Beschäftigten. Die maritime Wirtschaft bildet mit hohem Aufwand die Fachkräfte von morgen aus. Der nautische und technische Nachwuchs aus der Schifffahrt leistet einen unverzichtbaren Beitrag für das Know-how des gesamten maritimen Standorts Deutschland. In ihrer wirtschaftlich angespannten Lage brauchen insbesondere die Reedereien Rahmenbedingungen, welche die Beschäftigung von für den Standort unverzichtbarem qualifizierten deutschen Personals ermöglichen.

Forschung, Entwicklung und Anwendung moderner Technologien und Prozesse in Schiffbau und Meerestechnik, Schiffsbetrieb und Hafenlogistik wirksamer und stärker zu unterstützen

Forschung, Entwicklung und Innovation spielen eine Schlüsselfunktion für die Zukunft der Industrie im Hochlohnland Deutschland. Die maritime Industrie gehört zu den Technologiebranchen mit der höchsten Innovationsfrequenz. Zur Stärkung des maritimen Industriestandorts Deutschlands sollten die verfügbaren Förderinstrumente optimiert und
ergänzt werden. Dort wo zusätzliches Engagement der Unternehmen noch nicht vom Markt honoriert wird, muss die Bundesregierung mit zielgerichteten Förderprogrammen Anreize für innovative Investitionen setzen.

See- und landseitige Infrastruktur für die Seehäfen prioritär und zügig umzusetzen
Der wachsende Welthandel bietet enorme Potenziale für Deutschland. Um den effizienten Umschlag und Weitertransport der steigenden Warenmenge zu gewährleisten, brauchen wir Investitionen in die Infrastruktur der gesamten maritimen Logistik. Ziel muss es sein, die deutsche Verkehrsinfrastruktur mit den dafür notwendigen Haushalts- und Personalressourcen optimal weiterzuentwickeln. Die seewärtigen Zufahrten und die Hinterlandanbindungen deutscher Seehäfen müssen mit dem starken Wachstum des deutschen Außenhandels Schritt halten.

Wettbewerbsfähige und anwendungsfreundliche Verwaltungsprozesse und -strukturen zu schaffen
Die maritime Wirtschaft ist mit stets wachsenden bürokratischen Anforderungen aus allen politischen Ebenen konfrontiert, etwa im Zollrecht oder durch stets wachsende Meldepflichten. Diese binden Personal und hemmen die wirtschaftlichen Prozesse in erheblichem Maße. Bestehende Vorschriften gilt es, effizient und transparent zu gestalten. Kosten und Nutzen sollten vor der Einführung neuer Gesetze und Verwaltungsauflagen sorgfältig erwogen werden. Wettbewerbsverzerrungen zugunsten der internationalen Konkurrenz sind zu vermeiden.

Der im letzten Jahr gestiftet Young Ship Agent / Broker Award geht in seinem ersten Jahr nach Brasilien. Nach Durchsicht der eingereichten Arbeiten erklärte die Auswahlkommission Herrn Renan Queiroz (Wilson Sons Ltda.) zum Sieger des Wettbewerbs. Der Preis war im vergangenen Jahr von der FONABSA in Zusammenarbeit mit der BIMCO und ITIC gestiftet worden, um junge Agenten / Broker zu motivieren, sich im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten mit der Rolle des Agenten / Brokers sowie mit aktuellen maritimen Themen auseinander zu setzen. Danken möchten wir an dieser Stelle auch Herrn Nils Reinhardt (United Canal Agency GmbH), der es als einziger deutscher Teilnehmer in die Endausscheidung geschafft hat und damit die Fahne der deutschen Makler hochgehalten hat. Herr Reinhardt schrieb über die Rolle des Agenten am Beispiel des Nord-Ostsee-Kanals und wir hoffen, diese Arbeit und die anderen zeitnah veröffentlichen zu können.

Die Mitgliederversammlung des Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) erwartet vom Bundesverkehrswegplan ein klares Bekenntnis zum Ausbau der mariti- men Infrastruktur sowie der Hinterlandanbindungen.

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Im Rahmen ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung des Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) am 18. März blickten die Schiffsmakler und Schiffsagenten mit Sorge auf den Zustand der Infrastruktur. „Ob an der Elbe, Ems oder Weser - überall stockt der notwendige Ausbau der maritimen Infrastruktur, und das, obwohl die Schiffe immer größer werden und das Ladungsvolumen stetig steigt,“ so fasst der ZVDS-Vorsitzende, Christian Koopmann, die gegenwärtige Lage zusammen. Alle Prognosen und Gutachten zeigen, der Ausbau von Wasserstraßen und Hinterlandanbindungen ist ein echtes Marktbedürfnis.

 

Koopmann weiter: „Wenn der Bund seine eigenen Prognose zur Entwicklung des Güterauf-kommens wirklich ernstnimmt, dann muss dem Ausbau der Verkehrswege von und zu den Seehäfen höchste Priorität eingeräumt werden und zwar unabhängig davon, ob sie an der Nord- oder Ostsee liegen. Dabei darf sich die Politik nicht nur auf die Realisierung der be-kannten Großprojekte reduzieren, sondern muss kleinere Projekte wie, z.B. den Elbe-Seiten-Kanal oder den Elbe-Lübeck-Kanal, mit einschließen. Denn wenn wir das politische Ziel, die Güter runter von der Straße auf das Schiff bekommen zu wollen, erreichen möchten, müssen wir auch die notwendige Infrastruktur schaffen.“

 

Aus Sicht des ZVDS macht es keinen Sinn, in Reden und auf Kongressen die Förderung des Seeverkehrs und insbesondere des Kurzstreckenseeverkehrs zu fordern, wenn de facto die Anbindung von Seehäfen, wie z.B. Lübeck oder Hamburg, an das Binnenwasserstraßennetz abgeschnitten wird.

 

Koopmann weiter; „Durch die Vernachlässigung von vermeintlichen Nebenstrecken, wie dem Elbe-Seitenkanal oder dem Elbe-Lübeck-Kanal nimmt man den Seehäfen den Zugang zum Binnenwasserstraßennetz und lädt geradezu zu einer Güterverlagerung - weg vom Schiff, hin zur Straße - ein, was politisch nicht gewollt sein kann. Wer also eine Güterverlagerung auf das Schiff möchte, muss auch die notwendige Infrastruktur schaffen und bestehende Wettbewerbsnachteile, die sich z.B. durch die SECA-Regeln für die Schifffahrt ergeben, ausgleichen.“

 

Aber nicht nur die Infrastruktur bereitet den Schiffsmaklern Sorge, sondern auch die zunehmende Bürokratie. Koopmann abschließend: „Leider müssen wir feststellen, dass immer mehr Aufgaben auf die Makler und Agenten, insbesondere im Zollrecht, abgewälzt werden, obwohl dies oftmals nicht in deren Verantwortungsbereich liegt. Hier gilt es einen fairen Ausgleich zwischen den Interessen der Zollbehörden und der Wirtschaft zu finden.“

In einer gemeinsamen Erklärung wenden sich die maritimen Verbände an die Bundesregierung und fordern politische Maßnahmen zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit des maritimen Standorts in Deutschland.

Trotz Kritik hält die EU-Kommission an der Umsetzung der sog. Schiffsmelderichtlinie 2010/65 fest. Das bedeutet, dass bis dahin jeder Mitgliedsstaaten über ein National Single Window verfügen soll. Damit sollen die elektronischen Meldewege vereinfacht werden. Gleichwohl ist schon jetzt absehbar, dass sich der Aufwand für die Agenten erhöhen wird, da sie in der Regel für die Eingabe in das System verantwortlich sein werden. Neben den Angeboten der Hafeninformationssystem-Anbieter soll es eine kostenfreie

Mit Blick auf die aktuelle Diskussion zur Einführung von Befahrensabgaben wiederholt der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) seine Ablehnung solche Pläne.  „Die Vorhaltung einer funktions- und leistungsfähigen Infrastruktur ist eine klassische Staatsaufgabe, die vorrangig aus Steuermitteln zu finanzieren ist.“, so fasst der ZVDS-Vorsitzende, Christian Koopmann, die Verbandsmeinung zusammen. Daher lehnen die Schiffsmakler und Schiffsagenten das mit der neuen Bundesgebührenordnung verfolgte

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