Bund fasst Reisewarnung neu

(24.07.2020) Das Auswärtige Amt hat vor drei Wochen eine pauschale Reisewarnung für Kreuzfahrten veröffentlicht. Dieses erschien vor dem Hintergrund der laufenden Vorbereitungen der Kreuzfahrtunternehmen zur Wiederaufnahme von Kurzreisen innerhalb des Schengen-Raumes ohne Landgänge und mit verschärften Hygiene-Konzepten als nicht sachgerecht.

Daher hatte sich der Verband der Hamburger und Bremer Schiffsmakler e.V. gemeinsam mit dem Hamburg Cruise Gate e.V. an das Auswärtige Amt gewandt und um eine Relativierung der pauschalen Warnung vor Kreuzfahrten gebeten sowie für die Gleichstellung von den genannten Kurzreisen mit Flusskreuzfahrten geworben. Diese Bemühungen und die Bemühungen der anderen Verbände waren letztlich erfolgreich.

Nun heißt es:

„..Von der Teilnahme an Kreuzfahrten wird aufgrund der besonderen Risiken dringend abgeraten. Hiervon ausgenommen sind Flusskreuzfahrten innerhalb der EU bzw. Schengen mit spezifischen Hygienekonzepten. Ebenfalls hiervon ausgenommen sind Kreuzfahrten auf Schiffen mit spezifischen Hygienekonzepten, deren Reise in einem Hafen in Deutschland beginnt und ohne ein Anlegen in einem ausländischen Hafen wieder in einem Hafen in Deutschland endet. …..“

 

Der Verband begrüßt die Neufassung sehr und hofft, dass so der Start in die Kreuzfahrtsaison 2020 gelingen kann.