Aktuelles

(25.7.2019) Die mit der hafenabhängigen Wirtschaft verbundenen Arbeitsplätze sichern Kaufkraft und Wohlstand nicht nur an den Hafenstandorten, sondern entlang der gesamten Transport- und Wertschöpfungskette im gesamten Bundesgebiet. Es wird aufgezeigt, dass die deutschen See- und Binnenhäfen systemrelevant für die gesamte deutsche Volkswirtschaft sind. Die Studie fixiert die Zahl der Beschäftigten, die direkt mit dem Umschlag in Häfen, dem Betrieb von Häfen und komplementären Hafendienstleistungen in den Hafenregionen beschäftigt sind, auf ca. 36.100 Beschäftigte. Dem stehen bundesweit 140.000 Beschäftigte in der hafenabhängigen Transportkette und ca. 1,35 Mio. Beschäftigte in der hafenabhängigen Industrie gegenüber. Hinzu kommen indirekte und induzierte Effekte, die auf das gesamte Bundesgebiet ausstrahlen und die beschäftigungssichernde Wirkung der deutschen Häfen und hafenabhängigen Industrie auf 5,6 Mio. Beschäftigte ausweiten. https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/WS/studie-volkswirtschaftliche-bedeutung-haefen.html

 

 

(2. Juni 2019) Für alle, die nicht auf der Konferenz in Friedrichshafen sein konnten.

For whose, who missed the National Maritime Conference.

https://www.youtube.com/watch?v=O6-2qfD4I-Q

 

 

(3. Juni 2019) Wie berichtet, fand am 22./23. Mai 2019 unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin die Elfte Nationale Maritime Konferenz in Friedrichshafen statt. Über die Ergebnisse der Diskussion gibt es durchaus unterschiedliche Sichtweisen. Zunächst einmal ist positiv anzumerken, dass sich die Bundeskanzlerin für die Beseitigung der bestehenden Wettbewerbsnachteile beim Erhebungsverfahren der Einfuhrumsatzsteuer einsetzen wird. Ferner bestand Einigkeit dahingehend, dass die Sanierung sowie der Ausbau der Infrastruktur in und zu den Häfen weitergehen sollen. Einen besonderen Stellenwert in den Statements der Lands- sowie Bundespolitik erhielt der Umwelt- und Klimaschutz. Es deutet sich daher an, dass dieses Thema auch bei den weiteren politischen Initiativen eine Rolle spielen wird. So wird z.B. die Einführung einer Umweltkomponente bei der Lotsabgabe diskutiert, um besonders umwelt- und klimafreundliche Schiffe zu fördern. Zudem schlägt der Bund die Schaffung eines Maritimen Koordinators auch auf EU-Ebene vor, um die maritime Industrie dort noch sichtbarer zu machen.

Beim Thema „Schiffsfinanzierung“ hätten wir uns konkretere Zusagen von Seiten des Bundes gewünscht. Die Aussagen waren doch recht allgemein. Hierzu wird es aber noch ein gesondertes Treffen mit dem Bund geben, an dem auch Vertreter der Schiffsmakler teilnehmen werden. Klar zu kurz gekommen ist ferner die Diskussion um die vergleichsweise hohen Systemkosten beim Anlauf deutscher Häfen. Zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Häfen reicht es nicht, Spitzenreiter bei der Nachhaltigkeit oder dem Beschäftigungsgrad zu sein, man muss auch im Kostenwettbewerb bestehen! Und hierzu hätten wir uns eine intensivere Debatte gewünscht. Der ZVDS hat dies bezüglich auch nochmals in schriftlicher Form Stellung gegenüber der Politik bezogen.

 

(21. Mai 2019) Die Elfte Nationale Maritime Konferenz findet am 22. und 23. Mai 2019 in Friedrichshafen am Bodensee statt. Unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, werden rund 800 Branchenvertreter aktuelle Themen aus den Bereichen Schifffahrt, Meerestechnik, Offshore-Windenergie, Schiffbauindustrie, Häfen diskutieren und konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit verabreden. Mit Blick auf die Europawahlen sowie die Wahlen für die neue Kommission sollen in einem gesonderten Positionspapier Leitlinien für eine neue maritime Politik der EU verabschiedet werden.

Die Endfassungen der Positionspapiere zu den genannten Themenfeldern werden unter Berücksichtigung der Diskussionen auf der Konferenz im Nachgang als Teil der Dokumentation veröffentlicht. Der ZVDS hat sich in die Diskussion um die Erstellung des Hafen-Papiers sowie des Europapapiers eingebracht, unter anderem mit der Forderung nach der Entbürokratisierung von Seetransporten sowie der Harmonisierung digitaler Meldeprozeduren.

(03.04.2019) In der diesjährigen MItgliederversammlung des Zentralverbands Deutscher Schiffsmakler e.V. wurden die Herren Christian Koopmann (Vorsitzender), Jens Knudsen (stllv. Vorsitzender), Herbert Bibow (Schatzmeister), Jan Wollschläger (Beisitzer) und Torsten Meinke (Beisitzer) in den Vorstand gewählt. Die inhaltliche Debatte konzentrierte sich voll und ganz auf Europa. Vor diesem Hintergrund war es besonders erfreulich, dass mit Frau Svenja Hahn (Kandidatin der FDP für das Europaparlament) eine zukünftige Abgeordnete ein europapolitisches Grußwort hielt. 

 

(03.04.2019) Vor der diesjährigen Jahreshauptversammlung der VLSS wurden in den schönen Räumlichkeiten der Gemeinnützigen zu Lübeck die 3 Organisationen mit den angekündigten Spendenschecks bedacht. Jeder der drei Organisationen, die Bow Spirit Kids, Klinik-Clowns Lübeck und die Tafel Lübeck, erhielt einen Betrag von 1.750€. Insgesamt wurden also 5.250€ verteilt, die sich wie folgt zusammensetzen: Auf dem diesjährigen Schiffsmakleressen am 09.02.2019 wurden von den anwesenden Teilnehmern Spenden in Form einer Tellersammlung erbeten. Der Endbetrag von knapp 4.500€ wurde von dem Mitglied Stena Line Scandinavia AB auf 5.000€ aufgestockt und von der Vereinigung nochmals zur o.g. Summe erhöht. Alle anwesenden Organisationen freuten sich sehr über diese nicht alltägliche Zuwendung und bedanken sich bei der Vereinigung, ihren Mitgliedern und den Gästen des Schiffsmakleressens.

Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung der Vereinigung wurden diverse Themen des vergangenen Jahres sowie akute Fragestellungen rund um den Lübecker Hafen behandelt. Es wurde eine Neuwahl durchgeführt: Herr Tobard Jan Klemke wurde als Vorstandsmitglied für weitere 3 Jahre gewählt. Er komplettiert den Vorstand mit dem 1. Vorsitzenden Philipp Geißler, dem stellvertretenden Vorsitzenden Michael Schaefer und den Vorständen Mikko Juelich und Frank Maassmann nebst Beisitzerin Lena Coban. Geschäftsführerin des Verbandes bleibt weiterhin Frau Gabriela Chlench-Andersen. Der Abend wurde komplettiert durch ein Abendessen mit Mitgliedern und Ehrengästen aus Politik und maritimer Wirtschaft.“

 

Zum Bild:

Die Spendenempfänger von links: Michael Speckenbach (Bowspirit Kids), Lothar Frenz (Lübecker Tafel) und Bärbel Nemitz (Klinik-Clownin “Traumute”) mit Schirmherrn Björn Engholm. Foto: Lübecker Schiffsmakler/Nils Bergmann

(18.03.2019) Gesucht wird der beste Kurzfilm zur Ausbildung in der Seeschifffahrt. In einem selbst gedrehten Filmbetrag von rund 3 Minuten sollen die jungen Menschen zeigen, darstellen und/oder erklären, weshalb sie sich für eine Ausbildung im maritimen Bereich entschieden haben. Der beste Beitrag wird nicht nur mit 1.000 EUR prämiert, sondern auch auf der kommenden Nationalen Maritimen Konferenz in Friedrichshafen im Mai gezeigt. Gerne möchten wir darauf hinweisen, dass auch Auszubildende zum Schifffahrtskauffrau/-mann teilnehmen können. Für weitere Einzelheiten siehe: www.berufsbildung-see.de

 

(11.3.2019) Im Januar 2019 wurden von Deutschland Waren im Wert von 108,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 94,4 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Januar 2019 um 1,7 % und die Importe um 5,0 % höher als im Januar 2018. Kalender- und saisonbereinigt blieben die Exporte gegenüber dem Vormonat Dezember 2018 nahezu unverändert; die Importe stiegen um 1,5 %.

(24.1.2019) Schifffahrtskaufleute, Fachkraft für Lagerlogistik, Konstruktionsmechaniker/-in, Industriemechaniker/-in, Kapitän/-in, Nautische- und Technische Offiziersassistent/-in, Schiffsmechaniker/-in, Schiffbauingenieur/-in oder Leiter/-in der Maschinenanlage

Über die Vielfalt maritimer Berufe: Vom Schiffbau bis zur Schifffahrt einschließlich der Häfen, Reedereien und Makler informieren die Mitglieder des Deutschen Maritimen Zentrums und somit auch der Maklerverband am 22. und 23. Februar am Stand 119 Messe Einstieg.com, der Messe für Ausbildung, Studium und Gap year www.einstieg.com/messen/hamburg.html, Hamburg Messe, Halle B6 (Eingang Süd).

(29.10.2018)  Nach der sog. „Gleitenden Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr – Kurzfristprognose Sommer 2018“ werden für den Seegüterumschlag im Zeitraum 2018 bis 2020 im Rahmen einer Stabilisierung des Gesamtumschlags Zuwächse im Containerumschlag prognostiziert.

Zwar sei nach Angaben des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) für das laufende Jahr 2018 mit einem Verlust von -1,1 % zu rechnen, für die beiden Folgejahre 2019 (+0,8%) und 2020 (+0,6%) ergebe sich jedoch bereits wieder ein ansteigender Gesamtumschlag. Die Containerverkehre, die im letzten Jahr einen Rückgang verzeichnet hätten, könnten nach einem Anstieg von 2,9% innerhalb des 1. Quartals 2018 im Jahresverlauf Zuwächse im gleichen Ausmaß erfahren. Insbesondere sei bei den innereuropäischen Verkehren mit einer Zunahme um 10,1% im laufenden Jahr wieder eine deutliche Dynamik bei den Containertransporten zu beobachten. Darüber hinaus steige der deutsche Außenhandel mit China nach wie vor an.

Bei den Massengütern zeichne sich dagegen auf Basis des bisherigen Verlaufs 2018 ein zweistelliger Verlust ab. Das günstige Vorjahresergebnis von Kohle und Rohöl aufgrund von Verschiebungen in der Herkunftsstruktur werde sich 2018 nicht wiederholen. Der Umschlag von Mineralölprodukten werde voraussichtlich ebenfalls sinken und der Baustoffbereich über eine Stagnation nicht hinaus kommen.

Für die Jahre 2019 und 2020 werden in der Gesamtbetrachtung leichte Verbesserungen gegenüber dem laufenden Jahr erwartet. Aufgrund der nochmals erhöhten Dynamik des deutschen Außenhandels werde der Containerverkehr etwas stärker wachsen als 2018. Für den gesamten Massengutbereich signalisieren die Leitdaten einen nur noch leichten Rückgang.

Der Bericht ist auch unter folgenden Link abrufbar: https://www.bag.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Verkehrsprognose/Verkehrsprognose%20Sommer%202018.pdf?__blob=publicationFile

 

(29. August 2018) Im Rahmen eines Abendsempfangs feierte die Vereinigung Lübecker Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. ihren 100. Geburtstag mit über 90 Gästen aus dem Mitgliederkreis, Politik und Verwaltung. Wir gratulieren von dieser Stelle nochmals allen Mitgliedern in Lübeck recht herzlich. 

(11.07.2018) BIMCO has terminated its agreement with ShipNEXT that allowed the use of BIMCO contracts on its trading platform and expelled the company from its membership after it repeatedly and falsely claimed that BIMCO supported its trading platform.The firm action follows repeated warnings by BIMCO which were ignored by ShipNEXT. The company has on a number of occasions claimed in marketing material that its trading platform is supported by BIMCO, claims which could compromise BIMCO’s market neutral position, according to BIMCO’s Secretary General and CEO, Angus Frew.

“The claims are a blatant abuse of the licensing and membership agreement that we have with ShipNEXT and is, in our view, a deliberate policy to mislead ShipNEXT’s customers. It compromises BIMCO’s position as a neutral and commercially independent association and is totally unacceptable behaviour,” Angus Frew says.

BIMCO has never supported nor endorsed the ShipNEXT system, and no longer has any formal licensing agreement with the company. The use of BIMCO standard contracts on this system is no longer permitted.

If in doubt about the authenticity of any BIMCO contract, please contact BIMCO directly at contracts(at)bimco.org.

(07.06.2018) Nach jahrelangen Mühen ist nun endlich die Neuauflage des Lernbuchs für Schifffahrtskaufleute erschienen. Das Buch enthält das Wissen und die Erfahrung von über dreißig Autorinnen und Autoren aus der Schifffahrt. Ein unverzichtbares Werk für angehende Schifffahrts-kaufleute und Nachschlagewerk für Praktiker.

Das über 508 Seiten starke Buch im Din A4 Format kostet 45 € zzgl. Versandkosten.

Die ISBN lautet: 978-3-923603-14-5. Das Buch kann unter folgendem Link bestellt werden:

https://www.vonsternschedruckerei.de/fachbuch-see-schiff-ladung/

Der Verband bedankt sich an dieser Stelle für die Hilfe, Beiträge, Korrekturen und Ratschläge der vielen ehrenamtlichen Redakteuren ohne die die Fertigstellung des Buchs nicht möglich gewesen wäre.

 

(24.4.2018) Am vergangenen Freitag (20.04.2018) fand das traditionelle Dinner des Schiffsmaklerverbands Rhein-Ruhr e.V. bereits zum neunten Mal statt. Etwa 250 Gäste aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien, Polen, UK, Irland, Dänemark, Norwegen und Schweden folgten der Einladung nach Duisburg.

„Es freut uns wirklich sehr, dass erneut so viele Geschäftsfreunde und Kollegen aus dem In- und Ausland unserer Einladung gefolgt sind", stellte der zufriedene Gastgeber Wolfgang Nowak fest, Vorsitzender des Schiffsmaklerverband Rhein-Ruhr e.V. sowie geschäftsführender Gesellschafter der AMADEUS SCHIFFAHRTS- und SPEDITIONS GMBH fest. Nowak weiter: „Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Makler und Agenten und gehört dank des hohen Zuspruchs zu einer der wichtigsten Veranstaltungen im europäischen Kurzstreckenseeverkehr."

Hauptgesprächsthemen unter den Teilnehmern waren neben der allgemeinen Marktlage in der Industrie natürlich auch die möglichen Einflüsse der fortschreitenden Digitalisierung auf Prozessabläufe und Lieferketten. „Die Kurzstreckenseeverkehre sind ein wichtiger Teil der maritimen Lieferkette“, so Nowak. Deswegen sei eine enge Verzahnung zwischen den Maklern und ihren Kunden sowie zwischen den Binnenhäfen und den Überseehäfen notwendig. Hier könne die Digitalisierung helfen, bestimmt Abläufe zu optimieren.

Wichtiger sei es aber aus Sicht des Verbands, die digitale Entwicklung zum Abbau bestehender Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Verkehrsträgern, insbesondere zum LKW auszugleichen. Nowak: „Trotz zahlreicher Ankündigungen und politischer Initiativen ist es bislang nicht gelungen, den mit einem Seetransport verbundenen, vergleichsweise hohen Verwaltungsaufwand nachhaltig zu senken. Es fehlt weiter an einem einheitlichen maritimen Binnenmarkt. Daher besteht ein echter Wettbewerbsnachteil gegenüber dem LKW, den es im Zuge einer nachhaltigen Kampagne für eine Entbürokratisierung des Seeverkehrs - insbesondere im Zollrecht und bei den sonstigen Meldeverpflichtungen - aufzulösen gilt.“ Ziel dieser Bemühung sollte es aus Sicht des Schiffsmaklerverbands Rhein-Ruhr e.V. sein, Seetransporten innerhalb der EU ähnlich günstige Wettbewerbsbedingungen zu bieten wie dem LKW. „Hier besteht noch erhebliches Potenzial. Und jede Tonne auf dem Wasser ist ein echter Gewinn für den Umweltschutz und ein Betrag zur Entlastung der Straßeninfrastruktur", ergänzte Nowak.

Allem technischen Fortschritt zum Trotz ist das persönliche Treffen und direkte Wort nach wie vor für den Aufbau einer vertrauensvollen Zusammenarbeit entscheidend, da ist sich Nowak sicher und freut sich bereits jetzt gemeinsam mit seinen Verbandskollegen auf das nächste Shipbrokers´ Dinner - natürlich wieder in Duisburg.

 

 

(20.03.2018) Bereits zum sechsten Mal richtet die Handelskammer Hamburg gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Hamburg, dem Verband Deutscher Reeder sowie dem Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. den Hamburger Schifffahrtsdialog aus. Unter dem Motto "The Future of Shipping" werden aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die Seeschifffahrt thematisiert, wobei die digitale Transformation der maritimen Transportkette sowie alternative Antriebstechnologien in der Seeschifffahrt im Fokus stehen.

Die digitale Transformation stellt insbesondere die Seeschifffahrt vor zunehmende Herausforderungen, birgt jedoch auch große Chancen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in einem hart umkämpften Markt. Welche Strategien sollten die einzelnen Akteure der maritimen Transportkette wie Reedereien, Häfen oder Schiffsmakler verfolgen, um die Digitalisierung erfolgreich für sich zu nutzen? Diese Frage werden unter anderem Dr. Ralf Belusa, Chief Digital Officer der Hapag-Lloyd AG, und Heinz Brandt, Vorstandsmitglied der Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft, diskutieren. Panagiotis Laskaridis, Präsident der European Community Shipowners Associations (ECSA), wird zudem seine Sicht auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die Schifffahrt in Europa erläutern.

Auch die Anforderungen an die Umweltverträglichkeit der Seeschifffahrt steigen weiter. So gilt ab 2020 die neue Schwefelobergrenze der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO). Und in den Hafenstädten gibt es einen erheblichen Druck zur Einhaltung der Luftreinhaltepläne. Eine Antwort auf diese Herausforderungen sind alternative Antriebe bzw. Kraftstoffe wie zum Beispiel Flüssigerdgas (LNG), die zunehmend auch in größerem Maßstab Anwendung finden. So hatte beispielsweise die CMA CGM Group bereits im vergangenen Jahr angekündigt, neun Schiffsneubauten der 22.000-TEU-Klasse komplett mit LNG-Antriebstechnologie auszustatten. Über die neuen Ziele der drittgrößten Containerlinienreederei der Welt wird Rodolphe Saadé, Chairman und CEO, berichten.

Für Anmeldungen kann folgernder Link genutzt werden: https://hamburg.hk24.de/veranstaltung/anmeldung.php?ID=6689EB06F3XXAX81C1X58X19004B539A