Aktuelles

(29.10.2018)  Nach der sog. „Gleitenden Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr – Kurzfristprognose Sommer 2018“ werden für den Seegüterumschlag im Zeitraum 2018 bis 2020 im Rahmen einer Stabilisierung des Gesamtumschlags Zuwächse im Containerumschlag prognostiziert.

Zwar sei nach Angaben des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) für das laufende Jahr 2018 mit einem Verlust von -1,1 % zu rechnen, für die beiden Folgejahre 2019 (+0,8%) und 2020 (+0,6%) ergebe sich jedoch bereits wieder ein ansteigender Gesamtumschlag. Die Containerverkehre, die im letzten Jahr einen Rückgang verzeichnet hätten, könnten nach einem Anstieg von 2,9% innerhalb des 1. Quartals 2018 im Jahresverlauf Zuwächse im gleichen Ausmaß erfahren. Insbesondere sei bei den innereuropäischen Verkehren mit einer Zunahme um 10,1% im laufenden Jahr wieder eine deutliche Dynamik bei den Containertransporten zu beobachten. Darüber hinaus steige der deutsche Außenhandel mit China nach wie vor an.

Bei den Massengütern zeichne sich dagegen auf Basis des bisherigen Verlaufs 2018 ein zweistelliger Verlust ab. Das günstige Vorjahresergebnis von Kohle und Rohöl aufgrund von Verschiebungen in der Herkunftsstruktur werde sich 2018 nicht wiederholen. Der Umschlag von Mineralölprodukten werde voraussichtlich ebenfalls sinken und der Baustoffbereich über eine Stagnation nicht hinaus kommen.

Für die Jahre 2019 und 2020 werden in der Gesamtbetrachtung leichte Verbesserungen gegenüber dem laufenden Jahr erwartet. Aufgrund der nochmals erhöhten Dynamik des deutschen Außenhandels werde der Containerverkehr etwas stärker wachsen als 2018. Für den gesamten Massengutbereich signalisieren die Leitdaten einen nur noch leichten Rückgang.

Der Bericht ist auch unter folgenden Link abrufbar: https://www.bag.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Verkehrsprognose/Verkehrsprognose%20Sommer%202018.pdf?__blob=publicationFile

 

(29. August 2018) Im Rahmen eines Abendsempfangs feierte die Vereinigung Lübecker Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. ihren 100. Geburtstag mit über 90 Gästen aus dem Mitgliederkreis, Politik und Verwaltung. Wir gratulieren von dieser Stelle nochmals allen Mitgliedern in Lübeck recht herzlich. 

(11.07.2018) BIMCO has terminated its agreement with ShipNEXT that allowed the use of BIMCO contracts on its trading platform and expelled the company from its membership after it repeatedly and falsely claimed that BIMCO supported its trading platform.The firm action follows repeated warnings by BIMCO which were ignored by ShipNEXT. The company has on a number of occasions claimed in marketing material that its trading platform is supported by BIMCO, claims which could compromise BIMCO’s market neutral position, according to BIMCO’s Secretary General and CEO, Angus Frew.

“The claims are a blatant abuse of the licensing and membership agreement that we have with ShipNEXT and is, in our view, a deliberate policy to mislead ShipNEXT’s customers. It compromises BIMCO’s position as a neutral and commercially independent association and is totally unacceptable behaviour,” Angus Frew says.

BIMCO has never supported nor endorsed the ShipNEXT system, and no longer has any formal licensing agreement with the company. The use of BIMCO standard contracts on this system is no longer permitted.

If in doubt about the authenticity of any BIMCO contract, please contact BIMCO directly at contracts(at)bimco.org.

(07.06.2018) Nach jahrelangen Mühen ist nun endlich die Neuauflage des Lernbuchs für Schifffahrtskaufleute erschienen. Das Buch enthält das Wissen und die Erfahrung von über dreißig Autorinnen und Autoren aus der Schifffahrt. Ein unverzichtbares Werk für angehende Schifffahrts-kaufleute und Nachschlagewerk für Praktiker.

Das über 508 Seiten starke Buch im Din A4 Format kostet 45 € zzgl. Versandkosten.

Die ISBN lautet: 978-3-923603-14-5. Das Buch kann unter folgendem Link bestellt werden:

https://www.vonsternschedruckerei.de/fachbuch-see-schiff-ladung/

Der Verband bedankt sich an dieser Stelle für die Hilfe, Beiträge, Korrekturen und Ratschläge der vielen ehrenamtlichen Redakteuren ohne die die Fertigstellung des Buchs nicht möglich gewesen wäre.

 

(24.4.2018) Am vergangenen Freitag (20.04.2018) fand das traditionelle Dinner des Schiffsmaklerverbands Rhein-Ruhr e.V. bereits zum neunten Mal statt. Etwa 250 Gäste aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien, Polen, UK, Irland, Dänemark, Norwegen und Schweden folgten der Einladung nach Duisburg.

„Es freut uns wirklich sehr, dass erneut so viele Geschäftsfreunde und Kollegen aus dem In- und Ausland unserer Einladung gefolgt sind", stellte der zufriedene Gastgeber Wolfgang Nowak fest, Vorsitzender des Schiffsmaklerverband Rhein-Ruhr e.V. sowie geschäftsführender Gesellschafter der AMADEUS SCHIFFAHRTS- und SPEDITIONS GMBH fest. Nowak weiter: „Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Makler und Agenten und gehört dank des hohen Zuspruchs zu einer der wichtigsten Veranstaltungen im europäischen Kurzstreckenseeverkehr."

Hauptgesprächsthemen unter den Teilnehmern waren neben der allgemeinen Marktlage in der Industrie natürlich auch die möglichen Einflüsse der fortschreitenden Digitalisierung auf Prozessabläufe und Lieferketten. „Die Kurzstreckenseeverkehre sind ein wichtiger Teil der maritimen Lieferkette“, so Nowak. Deswegen sei eine enge Verzahnung zwischen den Maklern und ihren Kunden sowie zwischen den Binnenhäfen und den Überseehäfen notwendig. Hier könne die Digitalisierung helfen, bestimmt Abläufe zu optimieren.

Wichtiger sei es aber aus Sicht des Verbands, die digitale Entwicklung zum Abbau bestehender Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Verkehrsträgern, insbesondere zum LKW auszugleichen. Nowak: „Trotz zahlreicher Ankündigungen und politischer Initiativen ist es bislang nicht gelungen, den mit einem Seetransport verbundenen, vergleichsweise hohen Verwaltungsaufwand nachhaltig zu senken. Es fehlt weiter an einem einheitlichen maritimen Binnenmarkt. Daher besteht ein echter Wettbewerbsnachteil gegenüber dem LKW, den es im Zuge einer nachhaltigen Kampagne für eine Entbürokratisierung des Seeverkehrs - insbesondere im Zollrecht und bei den sonstigen Meldeverpflichtungen - aufzulösen gilt.“ Ziel dieser Bemühung sollte es aus Sicht des Schiffsmaklerverbands Rhein-Ruhr e.V. sein, Seetransporten innerhalb der EU ähnlich günstige Wettbewerbsbedingungen zu bieten wie dem LKW. „Hier besteht noch erhebliches Potenzial. Und jede Tonne auf dem Wasser ist ein echter Gewinn für den Umweltschutz und ein Betrag zur Entlastung der Straßeninfrastruktur", ergänzte Nowak.

Allem technischen Fortschritt zum Trotz ist das persönliche Treffen und direkte Wort nach wie vor für den Aufbau einer vertrauensvollen Zusammenarbeit entscheidend, da ist sich Nowak sicher und freut sich bereits jetzt gemeinsam mit seinen Verbandskollegen auf das nächste Shipbrokers´ Dinner - natürlich wieder in Duisburg.

 

 

(20.03.2018) Bereits zum sechsten Mal richtet die Handelskammer Hamburg gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Hamburg, dem Verband Deutscher Reeder sowie dem Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. den Hamburger Schifffahrtsdialog aus. Unter dem Motto "The Future of Shipping" werden aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die Seeschifffahrt thematisiert, wobei die digitale Transformation der maritimen Transportkette sowie alternative Antriebstechnologien in der Seeschifffahrt im Fokus stehen.

Die digitale Transformation stellt insbesondere die Seeschifffahrt vor zunehmende Herausforderungen, birgt jedoch auch große Chancen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in einem hart umkämpften Markt. Welche Strategien sollten die einzelnen Akteure der maritimen Transportkette wie Reedereien, Häfen oder Schiffsmakler verfolgen, um die Digitalisierung erfolgreich für sich zu nutzen? Diese Frage werden unter anderem Dr. Ralf Belusa, Chief Digital Officer der Hapag-Lloyd AG, und Heinz Brandt, Vorstandsmitglied der Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft, diskutieren. Panagiotis Laskaridis, Präsident der European Community Shipowners Associations (ECSA), wird zudem seine Sicht auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die Schifffahrt in Europa erläutern.

Auch die Anforderungen an die Umweltverträglichkeit der Seeschifffahrt steigen weiter. So gilt ab 2020 die neue Schwefelobergrenze der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO). Und in den Hafenstädten gibt es einen erheblichen Druck zur Einhaltung der Luftreinhaltepläne. Eine Antwort auf diese Herausforderungen sind alternative Antriebe bzw. Kraftstoffe wie zum Beispiel Flüssigerdgas (LNG), die zunehmend auch in größerem Maßstab Anwendung finden. So hatte beispielsweise die CMA CGM Group bereits im vergangenen Jahr angekündigt, neun Schiffsneubauten der 22.000-TEU-Klasse komplett mit LNG-Antriebstechnologie auszustatten. Über die neuen Ziele der drittgrößten Containerlinienreederei der Welt wird Rodolphe Saadé, Chairman und CEO, berichten.

Für Anmeldungen kann folgernder Link genutzt werden: https://hamburg.hk24.de/veranstaltung/anmeldung.php?ID=6689EB06F3XXAX81C1X58X19004B539A

(5.3.2019) Im Jahr 2017 wurden nach vorläufigen Ergebnissen in die Russische Föderation Waren im Wert von 25,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 31,4 Milliarden Euro von dort nach Deutschland importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen damit im Handel mit Russland erstmals seit fünf Jahren sowohl die Exporte als auch die Importe wieder an. Im Jahr 2017 nahmen die Exporte um 20,2 % und die Importe um 18,7 % gegenüber 2016 zu. Zuvor waren sie vier Jahre in Folge gesunken. Im Jahr 2012 hatte es die bisherigen Höchstwerte im deutschen Außenhandel mit der Russischen Föderation gegeben (Exporte: 38,1 Milliarden Euro, Importe 42,8 Milliarden Euro).

(22.2.2018) Im Rahmen einer gemeinsamen Feierstunde im Schütting verabschiedeten der Bremer Rhederverein e.V., die Schiffsmaklervereinigung für Küsten- und Seeschiffsbefrachter sowie der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler am 15. Februar 2018 die jungen Bremer Schifffahrtskaufleute, die ihre Aus-bildung mit den Prüfungen zum Jahresbeginn erfolgreich abgeschlossen haben. 

Christian von Georg (PWL) und Peter Grönwoldt (Harren & Partner) nahmen als Vertreter der Verbände die Ehrung der Absolventen vor. In ihren Reden dankten die Verbandsvertreter dem Lehrkörper der Berufsschulen sowie den Ausbildungsleitern in den Betrieben, ohne deren Engagement die Ausbildung nicht möglich wäre. Beide Redner erinnerten daran, dass es allen Krisen zum Trotz die Schifffahrt immer gebe werde und damit einen Bedarf an gut ausgebildeten Schifffahrtskaufleuten. Die jungen Leute würden dank ihrer guten Ausbildung mit sehr guten Perspektiven in einem Berufsfeld arbeiten, das zwar nicht vorhersehbar sei, aber immer spannend und aufregend bleiben werde.

Für den Lehrkörper der Berufsschule sprach Herr Carsten Hülss, der sich insbesondere über das sehr gute Abschneiden der Absolventen in der Bundesprüfung freute. Erst zum zweiten Mal erfolgte die Prüfung der jungen Schifffahrtskaufleute bundeseinheitlich, d.h. zur selben Zeit mit denselben Fra-gen. Dabei erzielten die Bremer Prüflinge besonders gute Ergebnisse. Anders als in Hamburg, wo niemand im letzten Prüflingsdurchgang die Note „Sehr gut“ erzielte, konnte in Bremen die „1“ gleich dreimal vergeben werden.

Moderiert wurde die mittlerweile 26. Veranstaltung dieser Art durch Herrn Achim Bock (COSCO SHIPPING Lines (Germany) GmbH), der sich gemeinsam mit seinem Kollegen Ronald Kutscha (Peter W. Lampke GmbH & Co. KG) im Auftrag der Bremer Schiffsmaklervereinigung – zukünftig für den ZVDS - um die Belange der Ausbildung am Standort kümmert. 

Erstmals gab es auch eine Rede der Absolventen. Frau Rabea Kerk (COSCO SHIPPING Lines (Germany) GmbH) und Herr Nicolas Walter (SLOMAN NEPTUN Schiffahrts-Aktiengesellschaft) gaben den knapp 40 Gästen einen launigen Einblick in den Alltag der Auszubildenden in den Betrieben und in der Berufsschule. 

In Anerkennung ihrer besonderen Leistungen wurden die Prüfungsbesten mit Urkunden und Geldpreisen ausgezeichnet. Der 1. Preis wurde gleich zweimal vergeben, nämlich an Frau Carla Peters (COLI Schiffahrt & Transport Bremen) sowie an den punktgleichen Herrn Nicolas Walter (SLOMAN NEPTUN Schiffahrts-Aktiengesellschaft). Als Drittplatzierte wurde Frau Julia Martens (CMA CGM Deutschland GmbH) geehrt.

Insgesamt haben 29 junge Absolventen und Absolventinnen die Prüfungen erfolgreich bestanden:

Maurice Banehr (MSC Germany S.A. & Co. KG), Florian Bathe (MSC Germany S.A. & Co. KG), Kim Beisner (Wallenius Wilhelmsen Logistics), Constantin Henriksen (Wallenius Wilhelmsen Logistics), Veronika Hoffmann (DFDS Germany ApS & Co.KG), Alena Holler (Wallenius Wilhelmsen Logistics), Jannis Horn (MSC Germany S.A. & Co. KG), Tim-Simon Karpa (COSCO SHIPPING Lines (Germany) GmbH), Rabea Kerk (COSCO SHIPPING Lines (Germany) GmbH), Danny Lehner ("K" Line (Deutschland) GmbH), Bonnie-Maria Lehsten (Hamburg-Süd), Julia Martens (CMA CGM Deutschland GmbH), Jana Möller (DFDS Germany ApS & Co.KG), Jan-Luca Neumann (MSC Germany S.A. & Co. KG), Carla Peters (COLI Schiffahrt & Transport Bremen), Björn Peters (Bremer Lloyd), Melissa Raudschus (Cargo-Levant Schiffahrtsgesellschaft mbH), Marc Remmers (Harren & Partner Ship Management GmbH & Co. KG), Sönke Rohde (Frachtcontor Junge & Co. GmbH), Tina Rohlfs (MSC Germany S.A. & Co. KG), Annika Schmitz (Bremer Bereederungsgesellschaft mbH & Co. KG), Sebastian Seidl (MSC Germany S.A. & Co. KG), Dario Schlobohm (Harren & Partner Ship Management GmbH & Co. KG), Patrick Tameling (Harren & Partner Ship Management GmbH & Co. KG), Philipp Uhl (MSC Germany S.A. & Co. KG), Nicolas Walter (SLOMAN NEPTUN Schiffahrts-Aktiengesellschaft), Marvin Weinke (MSC Germany S.A. & Co. KG), Rany-Frederic Wohlgemut (Menzell & Döhle GmbH & Co. KG) und Jan Wöhlken (Maersk Deutschland A/S & Co. KG). 

Mit acht Auszubildenden war in diesem Durchgang die MSC Germany S.A. & Co. KG der größte Ausbildungsbetrieb.

Trotz der guten Berufsaussichten für Schifffahrtskaufleute sind noch Ausbildungsplätze für den nächsten Ausbildungsgang frei. Wer sich für diesen spannenden Ausbildungsberuf interessiert, kann sich gerne für weitere Fragen an die ZVDS-Geschäftsstelle wenden oder bei der IHK-Stellenbörse nach passenden Ausbildungsbetrieben suchen (www.ihk-lehrstellenboerse.de).

Der am 9. März Jahr 1918 gegründete Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. (ZVDS) vertritt als nationale Branchenorganisation die Interessen der Schiffsmakler und Schiffsagenten in Deutschland. Bundesweit existieren derzeit acht örtliche Verbände mit insgesamt rund 280 Mitgliedern. Diese Regionalverbände gehören als Mitglieder dem ZVDS an, der die Interessen der Schiffsmakler auf nationaler und auch auf europäischer und weltweiter Ebene vertritt.

Für Rückfragen steht Ihnen der Geschäftsführer des ZVDS, Dr. Alexander Geisler, unter der Rufnummer 0151 - 40 44 50 42 gern zur Verfügung.

 

(Bild: Ann Gabrysch, Oldenburg)

 

Hamburg, 22. Februar 2018

(7.2.2018) Das Maritime Cluster Norddeutschland und der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e. V. laden Sie recht herzlich zur Infoveranstaltung: „Orientierung im Dickicht der Datenschutzgrundverordnung – Was muss getan werden“ ein. Die Veranstaltung findet am 27. Februar 2018, 14:15 bis 17:15 Uhr im Innovations-& Gründer-Campus im Startup Dock (Harburger Schloßstr. 6-12, 21079 Hamburg – Harburg) statt. Weitere Details können bei der Geschäftsstelle abgefragt werden.

(5.1.2018) The new tables of pilotage dues for all German sea pilotage districts are available under:

www.wsd-nord.wsv.de/Schiff-WaStr/Schifffahrt/Lotswesen/Lotstarifordnungen/index.html

(4.12.2017) The Ballast Water Convention is in force as of 8 september 2017 and is applicable to all ships, which are carrying ballastwater. These ship need to have a certificate, an approved management plan and a ballastwater record book on board.

The purpose of the Convention is to prevent the introduction of alien or new species in the aquatic environment. These species are being carried on board of sea-going vessels in the ballastwater and may be harmful to the aquatic environment. Ships will have to treat their ballastwater or will have to prevent in another way the transport of species.

For further details, please contact your local association or have a look on www.deutsche-flagge.de

(9.11.2017) Im September 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 110,4 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 86,3 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im September 2017 um 4,6 % und die Importe um 5,5 % höher als im September 2016. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber dem Vormonat August 2017 um 0,4 % und die Importe um 1,0 % ab.

(6.11.2017) Am 30. November 2017 findet das 21. HANSA-Forum Schifffahrt | Finanzierung statt.

Weitere Informationen sind abrufbar unter: www.hansa-online.de/21-hansa-forum/

(27.10.2017) Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hat gestern den Review of Maritime Transport 2017 veröffentlicht.

Darin beleuchtet die UNCTAD die Entwicklung der globalen maritimen Branche im Jahr 2016. In einem gesonderten, aber kurzen Kapitel werden erstmals die möglichen Auswirkungen der Blockchain-Technologie thematisiert.

Aus deutscher Sicht ist erfreulich, dass der New ConTex erneut Eingang in die Untersuchung erhielt und als zuverlässige Quelle für die Charterratenentwicklung wahrgenommen wird. Wir sehen darin auch eine Anerkennung der hiesigen Maklerschaft.

Der vollständige Bericht ist unter folgendem Link zu finden:  http://unctad.org/en/PublicationsLibrary/rmt2017_en.pdf

 

(10.10.2017) Im August 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 103,1 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 83,0 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im August 2017 um 7,2 % und die Importe um 8,5 % höher als im August 2016. Gegenüber dem Vormonat  Juli 2017 nahmen die Exporte um 3,1 % und die Importe um 1,2 % kalender- und saisonbereinigt zu.

(27.09.2017) Am 9. November 2017 veranstaltet das Hamburg Financial Research Center in Kooperation mit der Baltic Exchange London das Hamburg Maritime Management Symposium 2017 in den Räumlichkeiten der Patriotischen Gesellschaft (Trostbrücke 4-6, 20457 Hamburg).

Im Anschluss an zwei wissenschaftliche Beiträge der Professoren Wolfgang Drobetz (Universität Hamburg) und Qing Liu (Universität Hamburg) beinhaltet das Programm hochkarätige Praktikervorträge zu Trends in den Bereichen Shipping Risk Management und Ship Finance. Im Sinne des aktiven Austausches zwischen Wissenschaft und Praxis schließt die Veranstaltung mit einem Get-together aller Teilnehmer.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über das Online-Anmeldeformular des HFRC (www.hhfrc.de). Dort ist dauch das vollständige Programm zu finden.

(15.09.2017) Das Institute of Chartered Shipbrokers (ICS) veranstaltet am 26. September 2017 zum zweiten Mal einen Global Open Day.

Daran wird sich auch die German Branch beteiligen und bietet allen Interessierten an, sich an diesem Tag über die Möglichkeiten einer Weiterbildung mit dem ICS und der Mitgliedschaft im ICS zu informieren.

Der Open Day findet im Hause der Fa. RHL Reederei Hamburger Lloyd GmbH & CO KG (Raboisen 38 – 4. Stock, Rezeption, 20095 Hamburg) in der Zeit von 13:00 bis 15:00 Uhr statt.

Vertreter des Vorstands stehen in dieser Zeit für Gespräche und die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Aktionstag können bei der Geschäftsstelle (info@schiffsmakler.de) abgefordert werden.

Teilnehmer der Veranstaltung "Prozessoptimierung"

Am 10. August 2017 trafen sich Vertreter der Fachdirektionen V und II sowie dem ITZBund zu einem Austausch mit den bedeutendsten Teilnehmern des IT-Verfahrens ATLAS in Hamburg.

Ziel der Veranstaltung war es, Ansätze zur Umsetzung des Programmes "Digitale Verwaltung 2020" der Bundesregierung und Prozessoptimierung zu erörtern.

Es wurde sich darauf verständigt, dass im ersten Schritt die fiskalischen Unterlagen (beispielsweise Rechnungen) mittels elektronischer Nachricht an das IT-Verfahren ATLAS übermittelt werden sollen. Eine Umsetzung ist zum ATLAS-Release 9.0 geplant.

(01.08.2017) Jan Remmers (1. Vorsitzender) und Heinrich Smidt (2. Vorsitzender) bilden den neuen Vorstand des Schiffsmaklerverbandes Ems mit Sitz in Emden. Die personelle Neubesetzung des Vorstandes war nötig geworden, weil Torsten Meinke, der bisherige 1. Vorsitzende, aufgrund eines Firmenwechsels im Emder Hafen auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist.

 

(27.07.2017) Belgien und Frankreich müssen die Befreiung ihrer Häfen von der Körperschaftsteuer abschaffen, um ihre Steuervorschriften für Häfen an die EU-Beihilfevorschriften anzupassen. Die Gewinne von Hafenbetreibern müssten nach den normalen nationalen Körperschaftsteuervorschriften besteuert werden, damit es nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommt. Die gegenwärtig angewandte Vorgehensweise sei unzulässig. Das hat die Europäische Kommission heute mitgeteilt.

Die Kommission ist der Auffassung, dass die Körperschaftsteuerbefreiungen den begünstigten belgischen und französischen Häfen einen selektiven Vorteil verschafften und somit gegen die EU-Beihilfevorschriften verstießen. Insbesondere verfolgten die Steuerbefreiungen kein klar definiertes Ziel von allgemeinem Interesse wie die Förderung der Mobilität oder des multimodalen Verkehrs. Die Hafenbetreiber können mit den Steuerersparnissen jede Art von Tätigkeit finanzieren oder die Preise subventionieren, die sie den Kunden berechnen. Dadurch würde der faire Wettbewerb beeinträchtigt, da den Konkurrenten durch beides Nachteile entstünden.

Da es die Körperschaftsteuerbefreiung für Häfen bereits vor dem EU-Beitritt Frankreichs und Belgiens gab, würden diese Maßnahmen als „bestehende Beihilfen“ betrachtet. Folglich könne die Kommission nicht von Belgien und Frankreich verlangen, dass sie die bereits gewährten Beihilfen zurückfordern.

Die Kommission hatte an verschiedene Mitgliedstaaten Auskunftsersuche gerichtet und prüft weiterhin den Betrieb und die Besteuerung von Häfen in den Mitgliedstaaten, um für fairen Wettbewerb im EU-Hafensektor zu sorgen. In deutschen Seehäfen führte dies zu Veränderungen in der Rechnungslegung und in der Trennung von hoheitlichen und wirtschaftlichen Tätigkeiten.

Hinsichtlich der Niederlande stellte die Kommission bereits im Januar 2016 per Beschluss fest, dass die Körperschaftsteuerbefreiung niederländischer Seehäfen eine staatliche Beihilfe war, und verlangte von den Niederlanden, ab dem 1. Januar 2017 von ihren Häfen Körperschaftsteuer zu erheben.

Die nichtvertraulichen Fassungen der heutigen Beschlüsse werden demnächst unter den Nummern SA.38393 (belgische Häfen) und SA.38398 (französische Häfen) über das Beihilfenregister auf der Website der GD Wettbewerb zugänglich gemacht.

 

(26.6.2017) Der ZVDS und die Softship AG haben eine Kooperation vereinbart. Auf dieser Grundlage erhalten ZVDS-Mitglieder Sonderkonditionen für das Produkt Softship.SAPAS. Bei Softship.SAPAS handelt es sich um eine WEB basierte Plattform, die Hafenagenten die Akquisition und die Abwicklung von Hafenanläufen erleichtern soll.

Softship.SAPAS zeichnet sich durch eine automatische Angebotserstellung auf Basis hinterlegter Tarife aus, und bietet seinen Nutzern ein anpassungsfähiges System, das auf ihre speziellen Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnitten ist. ZVDS-Mitglieder erhalten neben weiteren Vorteilen kostenfreie Trainings, kostenfreien Support beim Einrichten von Softship.SAPAS und 25% Bonus Credits bei jedem Einkauf.

Als Kontaktperson bei der Softship AG steht ihnen Herr Nik Wittern (Sales Director, Phone: +49(0)40-89 06 8-0, E-Mail: Nik.Wittern@softship.com Internet: www.softship.com) zur Verfügung.

http://www.softship.com/media/sapasnews/sapasnews9.html

(16.6.2017) Am 23.05.2017 hat das Bundesverwaltungsgericht die schriftliche Urteilsbegründung zur Gerichtsentscheidung vom 09.02.2017 an die Parteien des Rechtsstreits zugestellt. Die Verwaltungen von Bund und Hamburg arbeiten seit Februar bereits daran, die letzten Bedenken des Gerichts auszuräumen und in einem ergänzenden Verfahren zu beheben. Dazu enthält die Urteilsbegründung einige Klarstellungen, die diese Arbeit erleichtern. Als wesentlicher Teil dieser Arbeiten muss das Ausgleichskonzept für Bestandsverluste des Schierlings-Wasserfenchels um eine Maßnahme ergänzt werden. Im Bereich der Billwerder Insel wurde eine hierfür geeignete Fläche gefunden.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte in seinem Urteil die ursprünglich für den Ausgleich ausbaubedingter Verluste des Schierlings-Wasserfenchels vorgesehene, gemäß europäischem Naturschutzrecht erforderliche Kohärenzsicherungsmaßnahme „Kreetsand“ nicht anerkannt, da es sich hierbei aus rechtlicher Sicht um eine Maßnahme des Gebietsmanagements handele, die ohnehin durchgeführt werde. Daher ist es eine wesentliche Aufgabe auf dem Weg zu einem endgültigen Baurecht, eine alternative Kohärenzmaßnahme zu planen, durch die zusätzlicher Lebensraum für den Schierlings-Wasserfenchel entsteht. Hierfür kommen Bereiche in Frage, in denen Tideverhältnisse herrschen, die dem Schierlings-Wasserfenchel eine stabile und weitgehend ungestörte Entwicklung ermöglichen.

Die Behörden Hamburgs und des Bundes haben mehrere mögliche Maßnahmengebiete geprüft, um eine als Kohärenzsicherungsmaßnahme geeignete Fläche zu finden. Unter Berücksichtigung des erreichbaren Kompensationsumfangs für den Schierlings-Wasserfenchel, der technischen Machbarkeit und der ökologischen Auswirkungen erwies sich das Gebiet Billwerder Insel als besonders gut geeignet. Dort sollen mehrere alte, nicht mehr in Betrieb befindliche Absetzbecken der Hamburger Wasserwerke an das Tidegeschehen angeschlossen werden. Die ehemaligen Speicherbecken werden mit Prielen, Wattflächen und Inseln so gestaltet, dass sie in Zukunft gute Lebensbedingungen für den Schierlings-Wasserfenchel bieten.

Senator Frank Horch: „Ich bin froh, dass es gelungen ist, mit der Billwerder Insel zügig eine geeignete Fläche zur Entwicklung des Schierlings-Wasserfenchels zu finden. Wir haben damit einen weiteren Meilenstein erreicht. Es ist nun Aufgabe der Planer, diese Maßnahme planerisch rasch weiter zu konkretisieren. Wir unterrichten auch die EU-Kommission über das Urteil und die neue Maßnahme „Tideanschluss Billwerder Insel“. Zudem haben wir die anerkannten Naturschutzverbände über unsere Planungen im Bereich der Billwerder Insel informiert und diese darüber hinaus zu einem Gespräch eingeladen.“

Prof. Dr-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt: „Gemeinsam mit Hamburg bereiten wir gewissenhaft die technischen Planungen vor und führen die notwendigen Umweltuntersuchungen durch, mit dem Ziel eine rechtssichere Planfeststellung zu erreichen. Ebenso intensiv und gründlich bearbeiten wir die wenigen vom Gericht aufgezeigten Mängel für das anstehende ergänzende Verfahren.“

(09.03.2017) Heute vor 99 Jahren wurde der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. in Berlin gegründet. Viel ist seitdem geschehen! Neben Unruhen und Kriegen haben technische Verfahren für einen steten Wandel dieses traditionsreichen maritimen Berufsbildes gesorgt. Aber allem Wandel zum Trotz verstehen sich die deutschen Schiffsmakler und Schiffsagenten weiterhin als die Augen und Ohren der zumeist ausländischen Reeder und helfen ihren Kunden, den Aufenthalt in den deutschen Häfen so effizient und kostengünstig wie möglich zu gestalten. Das 100-jährige Jubiläum wird dann im Frühjahr 2018 im Rahmen einer gesonderten Veranstaltung gefeiert. 

(3.3.2017) Wer die Live-Übertragung verpasst hat, hat nun die Möglichkeit, das Webinar zum neuen  Agency Appointment Agreement von BIMCO/FONASBA auf youtube zu sehen.

Hierfür stehen folgende Links zur Verfügung:

Agency Appointment webinar:

https://www.youtube.com/watch?v=CsLKAMb3vmg   

FONASBA Quality Standard webinar:

https://www.youtube.com/watch?v=PSFOZfIPjxk  

 Das neue Musterübereinkommen ist auf der Homepage der FONASBA zu finden:

https://www.fonasba.com/documentation

 

 

(14.2.17) BIMCO will be hosting a joint webinar with FONASBA on the new Agency Appointment Agreement form on Monday 20th February at 13.00 GMT (14.00 CET/08.00 US East Coast). FONASBA President John Foord FICS, ITIC Claims Director Andrew Jamieson and BIMCO Documentary Committee Member Han van Blanken will introduce the new form, discuss its implications and uses for ship owners and ship agents and then take questions sent in by the audience. This will then be followed by a short presentation by General Manager Jonathan C. Williams FICS on the FONASBA Quality Standard. Full details of how to register for the webinar can be downloaded from the FONASBA website at: www.fonasba.com/documentation

(9.2.17) Die Planfeststellungsbeschlüsse für den Fahrrinnenausbau von Unter- und Außenelbe sind wegen Verstößen gegen das Habitatschutzrecht rechtswidrig und nicht vollziehbar. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden. Die weitergehenden Klageanträge auf Aufhebung der Planfeststellungsbeschlüsse hat das Gericht abgewiesen. 

Die habitatschutzrechtliche Verträglichkeitsprüfung für die nach der FFH-Richtlinie besonders geschützte und nur an der Elbe vorkommende Pflanzenart Schierlings-Wasserfenchel wird den strengen Schutzanforderungen nicht in jeder Hinsicht gerecht. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Beeinträchtigungen des Schierlings-Wasserfenchels durch einen vorhabenbedingten Anstieg des Salzgehalts unterschätzt worden sind, weil den Prüfungen ein nicht ausreichend vorsorglicher Oberwasserabfluss zugrunde gelegt wurde. Teilweise zu beanstanden sind auch die Regelungen der Planfeststellungsbeschlüsse zur Kohärenzsicherung. Für die auf niedersächsischem Gebiet vorgesehenen Kohärenzmaßnahmen lässt sich nicht feststellen, dass sie über die Maßnahmen des Gebietsmanagements hinausgehen, die unabhängig von dem Ausbauvorhaben ohnehin ergriffen werden müssen. Die durch gesonderten Planfeststellungsbeschluss zugelassene Maßnahme „Spadenlander Busch/Kreetsand“ scheidet als Kohärenzmaßnahme aus, weil sie ausdrücklich als Maßnahme des Gebietsmanagements qualifiziert und genehmigt worden ist. Eine Doppelverwertung als Standard- und Kohärenzmaßnahme ist habitatschutzrechtlich unzulässig. Diese Mängel können aber geheilt werden und führen daher nicht zur Aufhebung der Planfeststellungsbeschlüsse.

Die sonstigen Rügen der Kläger greifen nicht durch. Die Planfeststellungsbeschlüsse leiden weder an beachtlichen Verfahrensmängeln noch an weiteren materiell-recht-lichen Fehlern. Eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung war im ergänzenden Verfahren nicht erforderlich. Die Prognosen der Bundesanstalt für Wasserbau zu den hydro- und morphodynamischen Auswirkungen des Vorhabens sind nicht zu beanstanden. Das Vorhaben ist planerisch gerechtfertigt, die Planfeststellungsbehörden durften angesichts der Entwicklung der Schiffsgrößen von einem entsprechenden Verkehrsbedarf ausgehen. Erhebliche Beeinträchtigungen weiterer geschützter Arten, etwa der Finte oder von Brutvögeln, haben die Planfeststellungsbehörden zu Recht verneint. Die habitatschutzrechtliche Alternativenprüfung begegnet ebenfalls keinen Bedenken, namentlich mussten sich die Vorhabenträger nicht auf eine Hafenkooperation verweisen lassen. Das Vorhaben verstößt auch weder gegen das wasserrechtliche Verschlechterungsverbot noch läuft es dem Verbesserungsgebot zuwider. Mögliche Beeinträchtigungen der in erster Linie maßgeblichen biologischen Qualitätskomponenten sind nicht so gravierend, dass sie zu einer Verschlechterung im Sinne der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union führen.

BVerwG 7 A 2.15 - Urteil vom 09. Februar 2017

(16.1.17) Der Brexit bringt auch Vorteile mit sich: Der geänderte Wechselkurs EUR-GBR ermöglicht es der Hamburger Berufsschule, die berufsorientierte Studienreise nach London um 100 EUR günstiger anzubieten (650 statt 750 EURO).

Die Reise findet in der Zeit vom 14.-19. Mai 2017 statt. Das Anmeldeformular ist unter http://www.hbt-schule.de/wp-content/blogs.dir/sites/110/2016/10/bewerbungsformular-london-2017.pdf abrufbar. Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 15. Februar 2017.

Bei weiteren Fragen zur Reise wenden Sie sich doch bitte direkt an die Berufsschule (shahn@hbt-hh-schule.de).

(20.12.2016) Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in der nun zu Ende gegangenen mündlichen Verhandlung drei Tage rechtliche und fachliche Fragen im Zusammenhang mit der Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe für 14,5 m tiefgehende Containerschiffe intensiv erörtert. Hamburg und der Bund konnten ihre Argumente darstellen und die in fundierten Untersuchungen ermittelten Ergebnisse belegen. Der Termin zur Urteilsverkündigung wurde auf den 9. Februar 2017 festgelegt.

Die erörterten Rechtsfragen betrafen teilweise rechtliches Neuland. So wird in der anstehenden Entscheidung des Gerichts über die „Elbvertiefung“ z. B. erstmalig nachzulesen sein, wie deutschlandweit der Rechtsrahmen für Gewässerbewirtschaftung und Gewässerschutz anzuwenden ist.

Nach eigenen Aussagen sei die HPA darauf vorbereitet, im Fall eines positiven Urteils unverzüglich mit den Arbeiten zu beginnen.

(16.12.16) Kiel-Canal authority has just announced that following lock chambers at Kiel-Holtenau will be closed due to maintenance works :

Monday / 19.12.2016 = Big New South lock from 08:00-12:00 hrs.

Tuesday / 20.12.2016 = Big New North lock from 08:00-13:00 hrs.

Wednesday / 21.12.2016 = Big New South lock from 08:00-13:00 hrs.

In this period only one big lock is in operation at Kiel-Holtenau.

Im Interesse der Sicherheit des Schiffs und seiner Besatzung darf seit dem 1. Juli 2016 kein Container ohne verifizierte  Angabe der Bruttomasse verladen werden. Die Bruttomasse eines Containers ist vor der Verladung auf ein Seeschiff vom Befrachter zu verifizieren und zu dokumentieren. 

Für die Gewichtsermittlung stehen zwei Methoden zur Verfügung:

Methode Nr. 1: Nachdem der Container beladen und versiegelt wurde, kann der Befrachter den beladenen Container verwiegen oder Vorkehrungen treffen, dass dieser von einer dritten Partei gewogen wird. Bei der Verwiegeeinrichtung muss es sich um eine kalibrierte und zertifizierte Vorrichtung handeln.

Methode Nr. 2: Der Befrachter kann sich eine Methode zertifizieren lassen, wonach alle Versandstücke und Ladungsgegenstände, einschließlich Verpackungs- und Sicherungsmaterialien, die in den Container gepackt werden sollen, gewogen werden. Anschließend muss noch das Eigengewicht des Containers zu der Summe der Einzelmassen addiert werden.

Der Befrachter ist für die Feststellung und Dokumentation der bestätigten Bruttomasse eines Containers zuständig. Beim  Befrachter handelt es sich also um die Person, die im Seefrachtbrief oder Beförderungsdokument eingetragen ist ein Beförderungsvertrag mit einer Reederei geschlossen wurde.

Sollte bei einer Kontrolle festgestellt werden, dass die Bruttomasse falsch angegeben wurde, wird die Dienststelle Schiffssicherheit, Berufsgenossenschaft Verkehr, ein Verladeverbot aussprechen, das solange gilt, bis die verifizierte Bruttomasse vorliegt. Wenn Kontrollverwiegungen ohne Beanstandung durchgeführt wurden, trägt die Kosten die Behörde. Ansonsten werden die Kosten dem Befrachter in Rechnung gestellt.Weitere Informationen sind unter www.deutsche-flagge.de abrufbar. 

Ansprechpartner bei derBerufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation (BG Verkehr) Dienststelle Schiffssicherheit ist Herr Thomas Crerar, Telefon: +49 40 361 37 744, E-Mail: thomas.crerar@bg-verkehr.de

(24.3.16) Ab dem 1. April 2016 steht die Maritime Hotline des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Fachfragen wie in Notfällen zu allen Tages- und Nachtzeiten sowie an Sonn- und Feiertagen zur Verfügung. Die Nummer lautet: +49-(0)40-3190-7777.

 

(18.3.2016) Der NABU hat ein neues Verkehrsgutachten vorgelegt, das den fehlenden Bedarf einer festen Fehmarnbeltquerung unterstreicht. Das Hamburger Beratungsunternehmen Hanseatic Transport Consultancy (HTC) hat die Entwicklung der schienengebundenen Verkehrsströme zwischen dem europäischen Festland und Skandinavien als Teil des 3800 Kilometer langen TEN-T Korridors 3 zwischen Helsinki und Valletta untersucht. In ihrer Studie kommen die Gutachter zu dem Ergebnis, dass das Aufkommen im Schienengüterverkehr von und nach Skandinavien seit Jahren stagniert beziehungsweise sogar leicht rückläufig ist. Zwar konnte für den dänischen Markt seit der Finanzkrise ein leichtes Wachstum verzeichnet werden, die-ses wird allerdings maßgeblich durch den Transit getrieben. Dagegen entwickelt sich der Schienengüterverkehr mit Quelle und Ziel in Dänemark seit Jahren rückläufig und befindet sich auf einem niedrigen Niveau. Daher stellt sich die Frage, welchen volkswirtschaftlichen Nutzen ein von Dänemark finanziertes Schienenprojekt für die dänische Verladerschaft be-ziehungsweise die Volkswirtschaft insgesamt hat.

Vor diesem Hintergrund stellt der NABU auch nach der parlamentarischen Entscheidung Dä-nemarks vom 4. März den grundsätzlichen Bedarf des Vorhabens weiter in Frage und hält die von Dänemark erwarteten Zuschüsse der Europäischen Union in Höhe von insgesamt 1,7 Milliarden Euro aus den sogenannten TEN-T-Mitteln für ungerechtfertigt.

Eine deutschsprachige Zusammenfassung des Gutachtens haben wir beigefügt. Das voll-ständige Gutachten kann auf folgender Webpage abgerufen werden: https://www.nabu.de/news/2016/03/20428.html

Directive 2010/65/EU establishes that Member States of the European Union shall accept the fulfilment of reporting formalities in electronic format and their transmission via a single window no later than 1 June 2015. This single window shall be the place where all information is reported once and made available to various competent authorities and other Member States. In Germany the National Single Window will start on the 1. June 2015. From this date onwards every reporting has to be done electronically via the National Single Window. This reporting is subject to charges. For further information you can call your local agent or visit the webpage: www.national-single-window.de

Der ZVDS hat die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Schiffsmakler und Schiffsagenten (AGB) überarbeitet. Von der Verwendung der bisherigen AGB wird nunmehr abgeraten. MItglieder des ZVDS können die unverbindlichen Muster-AGB von der Geschäftstelle abfordern.

Auch in schwierigem Fahrwasser waren sich die Schiffsmakler und Schiffsagenten ihrer Verantwortung bewußt und haben weiter junge Schifffahrtskaufleute ausgebildet. Erfreulicherweise entwickelte sich die Anzahl der bundesweit abgeschlossenen Verträge für die Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann/-frau recht stabil. So wurden im Jahr 2015 für die fünf Ausbildungsstandorten Bremen, Duisburg, Hamburg, Kiel und Leer 313 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen (2014: 323).

Erstmalig hat der internationale Dachverband der Schiffsmakler und Schiffsagenten (FONASBA) im vergangenen einen Nachwuchspreis ausgelobt, den YOUNG SHIP AGENT und SHIP BROKER AWARD. Der Preis war im vergangenen Jahr von der FONASBA in Zusammenarbeit mit der BIMCO und ITIC gestiftet worden, um junge Mitarbeiter zu motivieren, sich im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten mit der Rolle des Agenten / Brokers sowie mit aktuellen maritimen Themen auseinander zu setzen. Nach Durchsicht der eingereichten Arbeiten erklärte die Auswahlkommission Herrn Renan Queiroz (Wilson Sons Ltda.) zum Sieger des Wettbewerbs und der erste gestiftet Young Ship Agent / Broker Award ging nach Brasilien.

Der ZVDS dankt an dieser Stelle Herrn Nils Reinhardt (United Canal Agency GmbH), der es als einziger deutscher Teilnehmer in die Endausscheidung geschafft hat und damit die Fahne der deutschen Makler hochgehalten hat. Herr Reinhardt schrieb über die Rolle des Agenten am Beispiel des Nord-Ostsee-Kanals.Alle Arbeiten, die es in die Endrunde geschafft haben, wurden in einem E-Book veröffentlicht und können von der FONASBA-Homepage abgerufen oder in der ZVDS-Geschäftsstelle angefordert werden.

 

 

Das Hauptzollamt Hamburg-Hafen hat uns darauf hingewiesen, dass von den Vordrucken 0110 (Erklärung über Schiffsvorräte) und 0111 (Erklärung über persönliche Habe der Besatzung) nunmehr auch offizielle Fassungen in englischer Sprache vorliegen.

Die Vordrucke stehen derzeit nur im Formular Management System (FMS) der Bundesfinanzverwaltung unter https://www.formulare-bfinv.de unter dem Suchbegriff 0110e oder 0111e zur Verfügung. Ob und wann die Vordrucke auch auf www.zoll.de stehen, ist derzeit nicht bekannt. Die Vordrucke dürfen nach den uns vorliegenden Informationen ab sofort offiziell in allen deutschen Häfen verwendet werden und sollen künftig auch online ausfüllbar zur Verfügung stehen.

Damit kommt der Zoll erfreulicherweise einer langjährigen Forderung des ZVDS e.V. nach und wir arbeiten derzeit daran, dass die englische Sprache auch in anderen Bereichen stärker genutzt werden kann.

In der schleswig-holsteinischen Landesvertretung diskutierte der „Arbeitskreis Küste“ der Unions-Bundestagsfraktion heute mit Vertretern des Zentralverbandes der Deutschen Schiffsmakler (ZVDS). Der Vorsitzende des AK Küste, Philipp Murmann, betonte, wie wichtig einheitliche Regeln auch im internationalen Wettbewerb sind. 

Gemäß der vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Personen- und Güterverkehr in 2014 und 2015 ansteigen. Dieses geht aus einer Kurzfristprognose hervor, die das Ministerium vorgelegt hat. Für die Binnenschifffahrt wird mit einem Anstieg um 2,3% in 2014 gerechnet (2015: +1%). Für den Seeverkehr wird ein Anstieg um 2,6% erwartet. Dabei soll insbesondere das Containersegment vom Wachstum des deutschen Außenhandels profitieren.