News

(09.03.2017) Heute vor 99 Jahren wurde der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler e.V. in Berlin gegründet. Viel ist seitdem geschehen! Neben Unruhen und Kriegen haben technische Verfahren für einen steten Wandel dieses traditionsreichen maritimen Berufsbildes gesorgt. Aber allem Wandel zum Trotz verstehen sich die deutschen Schiffsmakler und Schiffsagenten weiterhin als die Augen und Ohren der zumeist ausländischen Reeder und helfen ihren Kunden, den Aufenthalt in den deutschen Häfen so effizient und kostengünstig wie möglich zu gestalten. Das 100-jährige Jubiläum wird dann im Frühjahr 2018 im Rahmen einer gesonderten Veranstaltung gefeiert. 

(3.3.2017) Wer die Live-Übertragung verpasst hat, hat nun die Möglichkeit, das Webinar zum neuen  Agency Appointment Agreement von BIMCO/FONASBA auf youtube zu sehen.

Hierfür stehen folgende Links zur Verfügung:

Agency Appointment webinar:

https://www.youtube.com/watch?v=CsLKAMb3vmg   

FONASBA Quality Standard webinar:

https://www.youtube.com/watch?v=PSFOZfIPjxk  

 Das neue Musterübereinkommen ist auf der Homepage der FONASBA zu finden:

https://www.fonasba.com/documentation

 

 

Pressemitteilungen

(3.3.2017) Das gesetzliche Regelwerk für die Seeschifffahrt macht die EU zu einem attraktiven Standort für Reeder. Aber: Für das weitere Wachstum des Sektors sei es unabdingbar, dass die Union ihre Politik an die globale Orientierung der Seeschifffahrt anpasst. Nur so lasse sich auf Dauer die internationale Konkurrenzfähigkeit der heimischen Schiffseigner stärken. Das ist die Quintessenz einer 60-seitigen Expertise der Beratungsfirma Monitor Deloitte mit dem Titel „Wettbewerbsstudie der EU-Schifffahrt“.

Auftraggeber ist der europäische Reederverband  (ECSA), der die Untersuchung während der Europäischen Schifffahrtswoche in Brüssel vorlegte. ECSA will mit den im Vergleich zu fünf anderen wichtigen Schifffahrtsstandorten ermittelten Resultaten die Überarbeitung der maritimen EU-Strategie beeinflussen.

Generell habe die EU einen Rahmen, der die EU-Schifffahrtsunternehmen international durchaus konkurrenzfähig macht. Aber auf einigen Feldern sorge das Regelwerk für eine geringere Wettbewerbskompetenz als die Forscher sie in Singapur, Hong Kong, Dubai, Shanghai oder Vancouver ermittelt haben. ECSA fordert daher unter anderem und verkürzt dargestellt mehr Flexibilität bei den Beihilferegelungen sowie mildere Regeln für das Führen einer EU-Flagge. Die aktuellen gesetzlichen Vorgaben bindet die Tonnagesteuer an die Flagge und beschränken damit nach Ansicht der Analysten die operationelle Freiheit der Reeder. Und sie beschleunigen deren Tendenz, ihre Schiffe unter den Flaggen von Steuerparadiesen fahren zu lassen. Das bedeute negative Folgen für die heimatlichen Volkswirtschaften.

Für die weiteren Einzelheiten der Studie verweisen wir auf den Anhang. Die Studie steht auch auf der Homepage des europäischen Reederverbands zum Download bereit:

http://www.ecsa.eu/9-latest-news/300-eu-shipping-policy-is-solid-but-needs-a-stronger-global-orientation-to-sustain-further-growth

 

Das Bundeskabinett hat den „5. Bericht über die Entwicklung und Zukunftsperspektiven der maritimen Wirtschaft in Deutschland“ verabschiedet. Der Bericht gibt zwei Monate vor der 10. Nationalen Maritimen Konferenz (NMK) am 4. April 2017 in Hamburg einen Überblick über die Lage der Branche und die Maßnahmen der Bundesregierung in den Bereichen Seeschifffahrt und Häfen, Schiffbau und Meerestechnik, Offshore-Windindustrie sowie Meeresforschung. 

http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/M-O/maritimer-bericht.pdf?__blob=publicationFile&v=10